Nachhaltigkeit in der Lehre und Weiterentwicklung

Leitbild der Lehre

NACHHALTIG AGIEREN - Wir schaffen einen Rahmen, der nachhaltiges Wissen, individuelle Entwicklung und Gesundheit miteinander verbindet und den Mensch in den Mittelpunkt stellt.

Technische Hochschule Rosenheim Leitbild der Lehre, März 2025

Strategische Ziele

Studiengänge mit Nachhaltigkeitsbezug

Weiterbildungen mit Nachhaltigkeitsbezug

Best Practices an der TH Rosenheim

Die leihBar - gelebte Sharing-Kultur am Campus

Seit 2024 hat die TH Rosenheim ein neues Angebot - die hochschulweite Verleih-Plattform "leihBar". Diese Software eignet sich, damit Hoch­schul­an­ge­hö­rige ihr Angebot an Studierende und andere Hoch­schul­an­ge­hö­rige kommunizieren, planen und verwalten können.

Gute Beispiele hierfür sind

 

Mehr Informationen findest du hier (allgemein) und hier (zum Campus Mühldorf am Inn).

 

Best Practice - Labor für agile und hybride Lehre an der TH Rosenheim

Die Vermittlung von Expertenwissen in Vorlesungen geht Hand in Hand mit der Lösung anwendungsbezogener Problemstellungen in studentischer Gruppenarbeit, wodurch das theoretische Wissen sogleich in die Praxis transferiert und dadurch gefestigt wird. Um den individuellen Lernerfolg ihrer Studierenden zu steigern, setzt die Fakultät für Wirtschaftsingenieurwesen an der TH Rosenheim auf problembasierte und flexible Lehrmethoden. Deshalb hat die Fakultät das Labor für agile und hybride Lehre mit zwei  Räumen geschaffen, deren Ausstattung unterschiedliche, didaktische Anforderungen erfüllt.

So wurde in einem Raum eine agile Lehr- und Lernumgebung geschaffen, wofür eigens mobile Möbel entwickelt und in den Holzbau-Laboren der Hochschule selbst produziert wurden, um etwa über Klappmechanismen Mini PCs mit spezifischer Software für Lehrveranstaltungen wahlweise zu integrieren oder bei benötigter freier Arbeitsfläche „verschwinden“ zu lassen.

Ein weiterer Raum bietet eine flexible Infrastruktur für hybride Gruppenarbeiten und Vorlesungen. Dafür stehen einerseits Hochtische, Raumtrenner und eine Sitzecke für kreative Gruppenarbeiten, andererseits interaktive Taskboards / Whiteboards zur virtuellen Einbindung von Experten und ortsunabhängigen Studierenden für einen vertieften Austausch zur Verfügung.

Im Rahmen des Lightning Talks wird die Funktionalität beider Räume anhand einiger konkreter Lehr-& Lernszenarien – von der klassischen Wissensvermittlung  in Vorlesungen über agile Gruppenarbeitstechniken bis hin zur aktiven Einbindung ortsunabhängiger Experten und Studierender – erläutert.

Mehr Informationen zum Labor für agile und hybride Lehre an der TH Rosenheim findest Du hier.

Best Practice - "WI-Story" - Durchgängige Firmengeschichte im Bachelor

Die Lehre im Bachelorstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen an der TH-Rosenheim erfolgt seit 2024 mit einem innovativen Lehr- und Lernkonzept. Die sogenannte "WI-Story" integriert praxisnahe und lösungsorientierte Methoden, die den Studierenden eine tiefere Verbindung zu den Lerninhalten ermöglichen und ihre Motivation steigern soll. Die Entwicklung und Ausarbeitung des Konzeptes erfolgte im Rahmen des hochschulweiten Projektes HigHRoQ mit Unterstützung des Projektteans der Fakultät für Wirtschaftsingenieurwesen. Es wurde von der Stiftung „Innovation in der Hochschullehre“ gefördert.

Fiktive Firma als Anschauungsbeispiel

Die WI-Story setzt auf dem didaktischen Konzept des Problem Based Learning (PBL) sowie kontextbasierles Lernens auf und verfolgt einen studierendenzentrierten Ansatz. Im Mittelpunkt des neuen Konzepts steht eine fiktive Firma, die E-Scooter herstellt. Das Unternehmen zieht sich als Beispiel wie ein roter Faden durch die verschiedenen Module des Studiums. Vorlesungen und Übungen werden durch Fragestellungen und Problemstellungen der Firma ergänzt, wodurch die Lehre greifbarer und praxisnaher wird. Die Studierenden können so die theoretischen Inhalte direkt auf praktische Szenarien anwenden und deren Relevanz für die realwirtschaftliche Praxis besser verstehen. 

Schnittstellen im Unternehmen sehen und verstehen

Der Einstieg in die WI-Story erfolgt mittels eines Workshops, bei dem die Studierenden durch die Methode LEGO® SERIOUS PLAY® die Zusammenhänge und Schnittstellen der einzelnen Studienmodule sowie deren Notwendigkeit in einem realen Unternehmen begreifen. Diese interaktive und kreative Methode ermöglicht es, durch das Bauen und Modellieren mit Legosteinen komplexe Konzepte spielerisch zu erfassen. Zudem fördert sie Teamarbeit und bietet einen optimalen Einstieg ins Studium.

Für mehr Informationen zur "WI-Story" bitte Kontaktaufnahme mit Gretel Huber, Diplom-Betriebswirtin (FH), Forschungsgruppe "Sustainbable Engineering & Management".

Vom Hörsaal zum Aktivsaal – das SCALE-UP Raum- und Lehrkonzept

Blick von oben auf Vier Studierende, die an einem runden Tisch arbeiten

An der TH Rosenheim können Studierende in modernen SCALE-UP-Räumen lernen. Das sind speziell gestaltete Lernumgebungen, in denen aktives, teambasiertes Lernen im Zentrum steht. Anstelle von klassischen Vorlesungen schafft dieses Raum- und Lehrkonzept aktive Lernerfahrungen in Studio-Atmosphäre mit direktem Austausch und gemeinsamer Problemlösung.

Statt passiv zuzuhören, arbeiten unsere Studierende in Teams an realen Aufgabenstellungen. Die Lehrpersonen wiederum sind nicht mehr „Sage on the Stage“, sondern Coach und Lernbegleiter. Sie bereiten Informationen online vor und steuern und moderieren den Lernprozess aktiv.

Unsere Studierenden können dabei, neben fachlichem Wissen auch methodischen Kompetenzen, sogenannte Future Work Skills erlernen:

Weltweit gibt es das SCALE-UP-Raum- und Lehrkonzept in unterschiedlichen Varianten schon an über 300 Hochschulen insbesondere im US-amerikanischen Raum. Auch in Deutschland wollen weitere Hochschulen das innovative Konzept übernehmen.

Mehr Informationen über unsere SCALE-UP-Räume findest du hier.

Aktuelles zu nachhaltiger Lehre und Weiterentwicklung an der TH Rosenheim

Endlich Durchblick im Zertifizierungsdschungel – neue kostenlose Lernmodule von TransBIB

Zertifizierungssysteme sind ein zentrales Instrument für Transparenz und Glaubwürdigkeit in der Bioökonomie – gleichzeitig aber oft komplex und schwer …

Endlich Durchblick im Zertifizierungsdschungel – neue kostenlose Lernmodule von TransBIB
Das Bild zeigt den Studenten Zaryab Kahn an einer Nähmaschine.

Einfach mal machen: „Make ’n Create“ gibt Ideen Spielraum

Entspannt drauflos basteln und Gemeinschaft mit Gleichgesinnten haben: Dieser Spirit herrscht beim sogenannten Make 'n Create an der TH Rosenheim. 24 …

Einfach mal machen: „Make ’n Create“ gibt Ideen Spielraum
Das Bild zeigt das Siegerteam der Circular Box Challenge mit den Studierenden Felix Kastenhuber und Johanna Breitrainer.

Studierende der TH Rosenheim bei Innovation Sprints erfolgreich

"Innovation Sprints" heißen Wettbewerbe, bei denen Studierende aus mehreren Ländern zusammenkommen und kreative Lösungen für Herausforderungen aus der …

Studierende der TH Rosenheim bei Innovation Sprints erfolgreich

Internationale Zusammenarbeit im Zeichen des Glücks

Erasmus+ Blended Intensive Programme "Organisational Happiness" an der TH Rosenheim

Internationale Zusammenarbeit im Zeichen des Glücks

Veranstaltungen zu nachhaltiger Lehre und Weiterentwicklung an der TH Rosenheim

Gemeinsam für mehr Nachhaltigkeit in der Lehre und Weiterentwicklung

Du hast Ideen oder ein gutes Beispiel für Nachhaltige Lehre und Weiterentwicklung? Schreib uns!
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Team für Klimaschutzmanagement

Projektförderung

Projektdaten

Titel: KSI: Klimaschutzmanagement zur Umsetzung des integrierten Klimaschutzkonzeptes der TH Rosenheim – Anschlussvorhaben
Laufzeit: 01.02.2023 – 31.05.2026
Ausführende Stelle: Technische Hochschule Rosenheim – Zentrum für Forschung, Entwicklung und Transfer
Förderkennzeichen: 67K14067-1
Ziel und Inhalt des Vorhabens: Mit dem beantragen Anschlussvorhaben sollen die wichtigsten Maßnahmen aus dem Klimaschutzkonzept umgesetzt und das Klimaschutzmanagement an der TH Rosenheim verstetigt werden.
Projektträger: www.klimaschutz.de/kommunalrichtlinie

Nationale Klimaschutzinitiative (NKI)

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert die Bundesregierung seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

 

 

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