Nachhaltige Forschung und Entwicklung

Strategische Ziele

Nachhaltige Forschung und Projekte
Nachhaltige Forschung und Projekte
Nachhaltige Labore an der TH Rosenheim
Nachhaltige Labore an der TH Rosenheim

Forschungsschwerpunkte der TH Rosenheim

Die Themen Nachhaltigkeit und Klimaschutz finden sich disziplinenübergreifend in allen fünf Forschungsschwerpunkten der TH Rosenheim, in der Folge gibt es auch eine große Bandbreite an Forschungsprojekten und Publikationen. Forschung, Entwicklung und Transfer sind zentrale Hebel, um Wissen zu teilen und nachhaltige Technologien der Zukunft für ein besseres Morgen voranzutreiben. 

Nachhaltige Labore an der TH Rosenheim

Labor für Solare Energiesysteme (LSE)

Labor für solare Energiesysteme - Meteorologische Station TH Rosenheim

Sonnenenergie spielt eine zentrale Rolle bei der Transformation hin zu einem nachhaltigen Energieversorgungssystem. Das Labor für Solare Energiesysteme (LSE) am Campus Rosenheim beschäftigt sich mit Energiemeteorologie, Photovoltaik, elektrischen Netzen, Speichern sowie Solarthermie und Wärmenetzen.

Im Fokus stehen die Wechselwirkungen zwischen Sonnenenergie, Wetterbedingungen und technischer Systemleistung – von der Standortanalyse bis zur langfristigen Betriebsbewertung. Fundament für alle Arbeiten sind präzise Messungen und die Analyse energetisch-relevanter meteorologischer Größen. Mithilfe hochauflösender Sensoren und langfristig gesammelter Datensätze werden die Einflüsse des Wetters auf die Leistung von Photovoltaikanlagen quantifiziert und in realistische Ertragsmodelle überführt. Im Tätigkeitsbereich Solarthermie, Wärmenetze und Speicher untersucht das Labor moderne solarthermische Energiesysteme und wie diese optimiert werden können.

Das Labor für Solare Energiesysteme arbeitet mit verschiedenen Hochschulen, Unternehmen und Forschungspartnern zusammen. Es leistet daher praxisnah einen wissenschaftlich fundierten Beitrag zu einer nachhaltigen Transformation der Energieversorgung.

Mehr Informationen zum Labor für Solare Energiesysteme (LSE) gibt es hier.

proto_lab - Fachübergreifendes Labor für eine prototypische Produktionsumgebung

Scanhandschuh im proto_lab der TH Rosenheim

Im proto_lab wird die Flexibilität des Handwerks mit der Effizienz der Industrie gepaart. Um individuelle Kundenwünsche effizient umsetzen zu können, kommunizieren und kooperieren Menschen, Maschinen, Logistik und Produkte mithilfe smarter Technik direkt und dezentral miteinander.

Hierfür wurde eine hochflexible IoT-Produktionsumgebung geschaffen, in der am konkreten Beispiel der Möbelproduktion ein durchgängiger Industrie 4.0 - Prozess entstand. Dieser bildet die vollständige, intelligente Abwicklung eines Kundenauftrags vom Auftragseingang mit Kapazitäts- und Terminplanung über Fertigung und Montage bis hin zur Auslieferung des fertigen Produkts ab.

Das proto_lab dient Forschungszwecken, der Hochschullehre sowie dem Wissenstransfer zwischen Hochschule und regionaler Wirtschaft.

Mehr Informationen über das proto_lab findest Du hier.

RO-LIP - Rosenheimer Labor für interdisziplinäre Projekte

ROLIP Makerspace des ROCkET Impression

Über das Labor

Das RO-LIP, kurz für Rosenheimer Labor für interdisziplinäre Projekte, ist ein offenes Labor und Werkstatt für die Studierenden und Mitarbeiter der Technischen Hochschule Rosenheim. Hier könnt Ihr Euren Ideen freien Lauf lassen und Euch mit anderen Studierenden austauschen.

Wir bieten Veranstaltungen, Workshops, Projekte, Podcast und vieles mehr für alle Studierenden der Hochschule an.

Öffnungszeiten Montag bis Freitag: 9:00 bis 17:00 Uhr

Die Aufgabengebiete des RO-LIP sind: Unterstützung interdisziplinärer Zusammenarbeit, Vernetzung von Studierenden, Raum für Kreativität, Förderung von intrinsischen Projekten

Ausstattung

Holz- und Metallverarbeitung, Elektronik, 3D-Druck, Textil und Gestaltung, Lasercutter

Arbeitskreise

Mehr Informationen über das RO-LIP findest Du hier.

roteg - Rosenheimer Technologiezentrum für Energie und Gebäude

Mit seinen vielseitigen Forschungsbereichen versteht sich das roteg als kompetenter und leistungsstarker Partner für interdisziplinäre Forschungs- und Entwicklungsaufgaben von nationalen sowie internationalen Unternehmen aus dem Bereich der Energie- und Gebäudetechnik. Von den hochmodernen Laboren und Einrichtungen profitieren auch Studierende der angegliederten Studiengänge Energie- und Gebäudetechnologie, Gebäudephysik und darüber hinaus.

Die Technische Hochschule Rosenheim verfolgt das Ziel, den Ideen-, Wissens- und Technologietransfer mit der Wirtschaft fortlaufend auszubauen. Um für Unternehmen ein kompetenter und leistungsstarker Partner zu sein, wurde eine Strategie entwickelt, die unter anderem den Ausbau der Laboratorien der Hochschule vorsieht. Den Grundstein dafür legte das Rosenheimer Technologiezentrum Energie und Gebäude - roteg, dessen Aufbau bereits im Juli 2016 begonnen hat und Dank der großzügigen Unterstützung des Seeoner Kreises, des Landwirtschaftsministeriums und einer Förderung in Höhe von drei Millionen Euro durch den Freistaat Bayern realisiert werden konnte. Die Mittel kamen dem Aufbau, der Ausstattung sowie der Erweiterung von Laboratorien sowie Testständen für Energie-, Solar- und Gebäudetechnologie im neuen Forschungszentrum zugute. Auf rund 800 m² Laborfläche bietet das roteg innovative Technik und optimale Bedingungen für Auftrags- und Kooperationsprojekte sowie für die Lehre.

Kooperationsmöglichkeiten mit Unternehmen

Das roteg unterstützt Unternehmen aus der Energie- und Gebäudetechnik als Forschungs- und Entwicklungspartner. Darüber hinaus bietet das roteg die Möglichkeit für die Unternehmen, Studierende in Unternehmen einzubinden oder berufsbegleitend duale Studiengänge im Bereich Energie- und Gebäudetechnologie anzubieten.

Mehr Informationen über das roteg findest Du hier.

Zentrum für Kreislaufwirtschaft & Recycling in Waldkraiburg (ZKR)

Maschinen im Zentrum für Kreislaufwirtschaft & Recycling in Waldkraiburg

Mit dem 2026 eröffneten Zentrum für Kreislaufwirtschaft & Recycling (ZKR) entsteht ein zentraler Anlaufpunkt für Unternehmen im gesamten deutschsprachigen Raum, die Produkte und Prozesse kreislauffähig, nachhaltig und zugleich wirtschaftlich attraktiver gestalten möchten. Der Fokus liegt zunächst auf Kunststoffen, perspektivisch sollen weitere Werkstoffgruppen wie Holz, Baustoffe oder biobasierte Materialien folgen.

Den gesamten Kreislauf neu denken
Das ZKR verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz: Von der Entwicklung nachhaltiger Geschäftsmodelle über Produktgestaltung und Fertigung bis hin zu Recycling, Ökobilanzierung und Wirtschaftlichkeitsanalysen deckt das Zentrum die gesamte Wertschöpfungskette ab. Ziel ist es, das etablierte lineare Wirtschaftsmodell konsequent weiterzuentwickeln und geschlossene Stoffkreisläufe zu ermöglichen.

„Mit der Kreislaufwirtschaft können wir unseren Wohlstand erhalten und gleichzeitig für Generationengerechtigkeit und Unabhängigkeit sorgen“, betont Prof. Dr.-Ing. Johannes Eben, Leiter des Zentrums für Kreislaufwirtschaft & Recycling. „Wir wollen im ZKR der Ansprechpartner im DACH-Raum für alle Fragestellungen rund um die Kreislaufwirtschaft sein – vom Geschäftsmodell über das Produktdesign bis hin zur technischen Umsetzung.“

Im deutschsprachigen Raum gibt es bislang nur wenige vergleichbare Einrichtungen. Das ZKR positioniert sich damit als strategisch bedeutende Forschungseinrichtung für Kreislaufwirtschaft.

Konkreter Nutzen für Unternehmen
Das ZKR richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen, Familienbetriebe, Großunternehmen und Start-ups. Im Open-Lab-Modell stehen Infrastruktur und wissenschaftliche Expertise auch für konkrete Fragestellungen aus der Praxis zur Verfügung – etwa zur Nutzung von Rezyklaten, zur Optimierung von Sortier- und Aufbereitungsprozessen.

Mehr Informationen zum Zentrum für Kreislaufwirtschaft & Recycling findest Du hier.

News zu Nachhaltiger Forschung und Entwicklung an der TH Rosenheim

TH Rosenheim eröffnet Zentrum für Kreislaufwirtschaft & Recycling

Mit der Eröffnung des neuen Zentrums für Kreislaufwirtschaft & Recycling (ZKR) in Waldkraiburg setzt die TH Rosenheim ein starkes Signal für …

TH Rosenheim eröffnet Zentrum für Kreislaufwirtschaft & Recycling
Das Bild zeigt Hochschulpräsident Professor Heinrich Köster und Landrat Bernhard Kern

Nutzungsvereinbarung für Technologietransferzentrum Baubiologie und Wohngesundheit unterzeichnet

In Freilassing entsteht in den kommenden Monaten das neue Technologietransferzentrum für Baubiologie und Wohngesundheit. In Bezug auf die …

Nutzungsvereinbarung für Technologietransferzentrum Baubiologie und Wohngesundheit unterzeichnet

Studierendenprojekte mit echtem Mehrwert

Die Projektmesse Digitalisierung zeigte auch in diesem Semester, wie vielfältig Digitalisierung in der Praxis aussehen kann – von datenbasierter …

Studierendenprojekte mit echtem Mehrwert
Das Bild zeigt Hände, die eine Mappe mit einer Promotionsurkunde halten.

Startschuss für das Promotionszentrum Advanced Building Technologies

Die ersten fünf Studierende sind jüngst in das neue Promotionszentrum der TH Rosenheim aufgenommen worden. Sie forschen dort im Bereich Advanced …

Startschuss für das Promotionszentrum Advanced Building Technologies

Ziele für Nachhaltige Entwicklung - Sustainable Development Goals (SDGs)

Die TH Rosenheim unterstützt mit ihrer Forschung die Ziele für Nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen.

2025 - Projekte mit Nachhaltigkeitsbezug

Nachhaltige Forschungsprojekte

Hier präsentieren wir Forschungsprojekte der TH Rosenheim mit Nachhaltigkeitsbezug. 

Team für Klimaschutzmanagement

Projektförderung

Projektdaten

Titel: KSI: Klimaschutzmanagement zur Umsetzung des integrierten Klimaschutzkonzeptes der TH Rosenheim – Anschlussvorhaben
Laufzeit: 01.02.2023 – 31.05.2026
Ausführende Stelle: Technische Hochschule Rosenheim – Zentrum für Forschung, Entwicklung und Transfer
Förderkennzeichen: 67K14067-1
Ziel und Inhalt des Vorhabens: Mit dem beantragen Anschlussvorhaben sollen die wichtigsten Maßnahmen aus dem Klimaschutzkonzept umgesetzt und das Klimaschutzmanagement an der TH Rosenheim verstetigt werden.
Projektträger: www.klimaschutz.de/kommunalrichtlinie

Nationale Klimaschutzinitiative (NKI)

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert die Bundesregierung seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

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