Vernetzung und Transfer im Bereich Nachhaltigkeit
Die TH Rosenheim pflegt Kooperationen und Partnerschaften im Bereich Nachhaltigkeit, um gemeinsam an der Gestaltung einer gerechteren und grüneren Zukunft zu arbeiten. Hier stellen wir einige dieser Netzwerke zur Zusammenarbeit vor.
Strategische Ziele
- Nachhaltigkeit für alle – Wissenstransfer in alle Gesellschaftsbereiche
- Regionale und überregionale Vernetzung im Bereich Nachhaltigkeit
- Integration nachhaltiger Aspekte in alle Aktivitäten des Gründungszentrums
Regionale und internationale Vernetzung mit Akteuren im Bereich Nachhaltigkeit
DIVERSE – Europäische Hochschulallianz für nachhaltiges Unternehmertum
Ein Meilenstein auf dem Weg zur strukturellen Verankerung sozialer Innovation ist die Beteiligung der TH Rosenheim an der europäischen Hochschulallianz DIVERSE – Digital and Innovative Venture Science Education for Resilient and Sustainable Entrepreneurship.
Die Allianz verknüpft zwölf Hochschulen aus elf Ländern und wird einen transnationalen, multidisziplinären Campus schaffen, in dem über 150.000 Studierende lernen, forschen und soziale Wirkung entfalten. Im Zentrum steht der Ansatz der Venture Science – einer Kombination aus wissenschaftlicher Exzellenz, Unternehmertum und gesellschaftlicher Relevanz. Das Projekt wird an der TH Rosenheim von Prof. Dr. Carolin Fleischmann geleitet. 2023 wurde DIVERSE mit dem Seal of Excellence der Europäischen Kommission ausgezeichnet.
Mehr Informationen zu DIVERSE findest du hier
ezro - Energiezukunft Rosenheim
ezro - Zusammenschluss zum Wohle der Umwelt
Die 2012 gegründete Energiezukunft Rosenheim (ezro) ist ein Zusammenschluss von Stadt und Landkreis Rosenheim, Technischer Hochschule Rosenheim sowie öffentlichen, privatwirtschaftlichen und privaten Akteuren.
Die Initiative widmet sich den Themenfeldern erneuerbare Energien, Nachhaltigkeit, Landwirtschaft, kommunale Entwicklung, E-Mobilität, Energiegenossenschaften sowie Gebäude und Gewerbe. Sie richtet sich an kommunale Entscheidungsträger, Unternehmen, interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie an potenzielle Investoren in die Energiewende.
Mit zahlreichen Energieprojekten, regelmäßigen Fachveranstaltungen zu aktuellen Themen sowie Beratungsangeboten in Form von kostenlosen Energieberatungen treiben wir die Energiewende in Stadt und Landkreis Rosenheim voran.
Ziele
- Vernetzung der regionalen Akteure
- Unterstützung des Ausbaus erneuerbarer Energien
- Begleitung der Region auf dem Weg zur Klimaneutralität
- Informationen für Bürger, Kommunen und Unternehmen
- Nachhaltige Nutzung von Energie und Ressourcen
Die ezro Mitglieder - Eine starke Gemeinschaft
Mitglieder: Technische Hochschule Rosenheim, Landkreis Rosenheim, Stadt Rosenheim, Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Rosenheim (AELF), Bayerischer Bauernverband, Bürgerenergie Chiemgau eG (BEC), Duschl Ingenieure, Euregio Inntal, GIH-Bayern e. V., Huber Josef, Bürgermeister und stellv. Landrat, Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern, INNergie, Institut für nachhaltige Energieversorgung, Kreishandwerkerschaft Rosenheim, meine Volksbank Raiffeisenbank eG, Rosenheimer Solarförderverein e.V., Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling, Stadtwerke Rosenheim, Stadtwerke Bad Aibling, 1KOMMA5° GmbH
BayZeN - Zentrum Hochschule & Nachhaltigkeit Bayern
Im Dezember 2023 ist die TH Rosenheim als Mitglied zum Zentrum Hochschule und Nachhaltigkeit Bayern (BayZeN) beigetreten.
BayZeN - Zentrum Hochschule & Nachhaltigkeit Bayern: Das Netzwerk verfolgt mehrere Teilziele:
- Sensibilisierung & Aktivierung – Förderung des wissenschaftlichen Diskurses über gesellschaftliche Herausforderungen und ein vertieftes Nachhaltigkeitsverständnis.
- Vernetzung – Austausch von Wissen, Methoden und Good-Practice-Beispielen zwischen Hochschulakteuren.
- Transparenz – Information über aktuelle Entwicklungen und Aktivitäten zur Nachhaltigkeit an Hochschulen.
- Beratung – Formulierung von Handlungsempfehlungen und Unterstützung bei der Implementierung von Nachhaltigkeitsstrategien.
Gemeinsames Nachhaltigkeitsverständnis
Als zentrale Orte der gesellschaftlichen Selbstreflexion sehen sich die Hochschulen in Bayern in
Mitverantwortung für die vielschichtigen Transformationsprozesse hin zu einer nachhaltigen
Entwicklung. Nachhaltigkeit wird dabei als ein ethisches Ordnungs- und Handlungsprinzip verstanden, dem für die
globale Suche nach einem zukunftsfähigen Gesellschaftsvertrag für das 21. Jahrhundert zentrale
Bedeutung zukommt. Sein Gegenstand ist die unteilbare Verantwortung für die dauerhafte Sicherung
ökologischer Tragfähigkeit, sozialer Gerechtigkeit und wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit.
Im Rahmen von BayZeN gibt es verschiedene Arbeitsgruppen. Die AG Klimaschutzmanagement ist eine Arbeitsgruppe und Austauschplattform für die Klimaschutzmanager und Klimaschutzmanagerinnen der bayerischen Hochschulen und Universitäten. Einmal pro Monat findet ein Treffen statt.
Gründungshub Oberbayern: Gründungsförderung mit Wirkung
Gemeinsam mit anderen Hochschulen und Universitäten schafft die TH Rosenheim ein neues Ökosystem für Gründungsinteressierte . Im 2025 gestarteten Gründungs-Hub Oberbayern werden bereits bestehenden Leistungen und Angebote zur Förderung von Entrepreneurship und Gründungen vernetzt und ausgebaut. Er richtet sich sowohl an Studierende als auch an wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ziel ist es, eine neue Generation von Gründerinnen und Gründern auszubilden, die innovative Geschäftsideen nicht nur wirtschaftlich denkt, sondern gezielt soziale und ökologische Herausforderungen adressiert.
Mind Makers Masterclass
Kernstück ist die Mind Makers Masterclass, ein zweisemestriges, ECTS-fähiges Zertifikatsprogramm, das unternehmerisches Denken mit Nachhaltigkeit und Gemeinwohlorientierung verbindet. Studierende werden nicht nur für klassische Gründungen qualifiziert, sondern erarbeiten Lösungen mit gesellschaftlicher Relevanz – von nachhaltiger Energie bis zu sozialer Teilhabe. Der Hub versteht sich als Reallabor für zukunftsfähiges Unternehmertum.
Zentrum für Kreislaufwirtschaft & Recycling in Waldkraiburg (ZKR)
Mit dem 2026 eröffneten Zentrum für Kreislaufwirtschaft & Recycling (ZKR) entsteht ein zentraler Anlaufpunkt für Unternehmen im gesamten deutschsprachigen Raum, die Produkte und Prozesse kreislauffähig, nachhaltig und zugleich wirtschaftlich attraktiver gestalten möchten. Der Fokus liegt zunächst auf Kunststoffen, perspektivisch sollen weitere Werkstoffgruppen wie Holz, Baustoffe oder biobasierte Materialien folgen.
Den gesamten Kreislauf neu denken
Das ZKR verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz: Von der Entwicklung nachhaltiger Geschäftsmodelle über Produktgestaltung und Fertigung bis hin zu Recycling, Ökobilanzierung und Wirtschaftlichkeitsanalysen deckt das Zentrum die gesamte Wertschöpfungskette ab. Ziel ist es, das etablierte lineare Wirtschaftsmodell konsequent weiterzuentwickeln und geschlossene Stoffkreisläufe zu ermöglichen.
„Mit der Kreislaufwirtschaft können wir unseren Wohlstand erhalten und gleichzeitig für Generationengerechtigkeit und Unabhängigkeit sorgen“, betont Prof. Dr.-Ing. Johannes Eben, Leiter des Zentrums für Kreislaufwirtschaft & Recycling. „Wir wollen im ZKR der Ansprechpartner im DACH-Raum für alle Fragestellungen rund um die Kreislaufwirtschaft sein – vom Geschäftsmodell über das Produktdesign bis hin zur technischen Umsetzung.“
Im deutschsprachigen Raum gibt es bislang nur wenige vergleichbare Einrichtungen. Das ZKR positioniert sich damit als strategisch bedeutende Forschungseinrichtung für Kreislaufwirtschaft.
Konkreter Nutzen für Unternehmen
Das ZKR richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen, Familienbetriebe, Großunternehmen und Start-ups. Im Open-Lab-Modell stehen Infrastruktur und wissenschaftliche Expertise auch für konkrete Fragestellungen aus der Praxis zur Verfügung – etwa zur Nutzung von Rezyklaten, zur Optimierung von Sortier- und Aufbereitungsprozessen.
Mehr Informationen zum Zentrum für Kreislaufwirtschaft & Recycling findest Du hier.
Hochschulinterne Vernetzung im Bereich Nachhaltigkeit
Klimabeirat der TH Rosenheim
An der TH Rosenheim gibt es verschiedene Formate, um sich zum Thema Nachhaltigkeit auszutauschen und zusammen zu arbeiten.
Der Klimabeirat ist eine Arbeitsgruppe, die dem Austausch und der Zusammenarbeit in Sachen Nachhaltigkeit an der TH Rosenheim dient. Er besteht aus Professorinnen und Professoren, dem Facility Management, dem Rechenzentrum, der Finanzabteilung, dem Klimaschutzmanagement sowie jeweils einer Vertretung der Promovierenden und Studierenden. Der Klimabeirat trifft sich zweimal im Jahr.
Studentisches Engagement im Bereich Nachhaltigkeit
An der TH Rosenheim gibt es:
- Das RO-LIP, das Rosenheimer Labor für interdisziplinäre Projekte, ist ein offenes Labor und Werkstatt für die Studierenden und Mitarbeiter der Technischen Hochschule Rosenheim. Hier könnt Ihr Euren Ideen freien Lauf lassen und Euch mit anderen Studierenden austauschen.
- Die Studierendenvertretung (StuVe) setzt sich aktiv für die Belange der Studierenden auf Hochschul- und Fakultätsebene ein. Wir gestalten das Hochschulleben mit und vertreten euch in wirtschaftlichen, fachlichen und sozialen Angelegenheiten. Neben den offiziell gewählten Ämtern gibt es auch viele ehrenamtliche Referate, in denen Studierende aktiv mitwirken können. Schaut vorbei und lernt uns kennen!
Möchtest Du mehr über Studierendeninitiativen und studentisches Engagement in Sachen Nachhaltigkeit an der TH Rosenheim erfahren? Dann besuche unsere Informationsseite "Studentisches Engagement im Bereich Nachhaltigkeit".
Aktuelles im Bereich Vernetzung und Transfer im Bereich Nachhaltigkeit
Rosenheimer Energiedialoge: „Wie heizen wir in Zukunft?“
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TH Rosenheim eröffnet Zentrum für Kreislaufwirtschaft & Recycling
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DIVERSE-Allianz stärkt internationale Zusammenarbeit beim Netzwerktreffen in Finnland
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Mehr Nachhaltigkeit durch Zusammenarbeit und Transfer
Team für Klimaschutzmanagement
-
Dr. Bettina Ruth-Anneser
+49 (0)8031 / 805 - 2691 bettina.ruth-anneser@th-rosenheim.de -
Rosina Lohmeyer
Klimaschutzmanagerin+49 (0)8031 / 805 - 2715 rosina.lohmeyer@th-rosenheim.de
Projektförderung
Projektdaten
Titel: KSI: Klimaschutzmanagement zur Umsetzung des integrierten Klimaschutzkonzeptes der TH Rosenheim – Anschlussvorhaben
Laufzeit: 01.02.2023 – 31.05.2026
Ausführende Stelle: Technische Hochschule Rosenheim – Zentrum für Forschung, Entwicklung und Transfer
Förderkennzeichen: 67K14067-1
Ziel und Inhalt des Vorhabens: Mit dem beantragen Anschlussvorhaben sollen die wichtigsten Maßnahmen aus dem Klimaschutzkonzept umgesetzt und das Klimaschutzmanagement an der TH Rosenheim verstetigt werden.
Projektträger: www.klimaschutz.de/kommunalrichtlinie
Nationale Klimaschutzinitiative (NKI)
Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert die Bundesregierung seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.