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Studieninhalte des berufsbegleitenden Bachelor Unternehmensführung für Gesundheitsberufe

Studienverlaufsplan des Bachelor Unternehmensführung für Gesundheitsberufe

Der Studienverlaufsplan zeigt den Aufbau der Semester mit den entsprechenden Modulen (ohne Anrechnungen).

Einblick in den neuen Schwerpunkt Medizincontrolling

Neben dem regulären Schwerpunkt Management in stationären Einrichtungen wird ab Herbst 2022 auch der neue Schwerpunkt Medizincontrolling in stationären Einrichtungen angeboten. In den letzten Jahren wurde das Medizincontrolling eine immer wichtiger werdende Aufgabe, um die Erlöse im komplexen Finanzierungssystem zu sichern. Falls dieser Schwerpunkt gewählt wird, werden hier Kompetenzen hinsichtlich operativem und strategischem Medizincontrolling vermittelt, z.B. in der Kodierung, dem MD-Management, der IT-Unterstützung und der Prozessgestaltung. Nachfolgend ein kurzer inhaltlicher Einblick:

 

Medizin I: Allgemeinmedizin (über vhb-Kurs)
Medizin II: Innere Medizin (über vhb-Kurs)             
Medizin III: Chirurgie (über vhb-Kurs)

MedCo I:
Berufsbild Medizincontroller*in; Grundlagen der Kodierung: ICD-10-GM und OPS-Kataloge, Fallpauschalenkatalog und –vereinbarung, Klinische Dokumentation und Kodierung sowie Kodiermodelle, allgemeine Kodierrichtlinien, Haupt- und Nebendiagnosen, Kennzahlen, Budgetverhandlungen

MedCo II:
Spezielle Kodierrichtlinien: Konservative Fächer (Kardiologie, Nierenerkrankungen, Neurologie, Infektionen, Onkologie, Inkontinenzen) und operative Fächer sowie spezielle Kodierrichtlinien für Prozeduren

MedCo III:
MD-Management inkl. Strukturprüfungen, G-BA-Richtlinien, Qualitätssicherung, Pflegecontrolling

MedCo IV:
Abrechnung: Integration neuer Verfahren (Arzneimittel, Medizinprodukte) und Prozesse (u.a. Abrechnung)

MedCo V:
IT-Unterstützung im Medizincontrolling

 

Hier finden Sie eine Gegenüberstellung der Schwerpunktmodule.

Auf die richtigen Fachkompetenzen in der Gesundheitswirtschaft kommt es an

Folgende Fachkompetenzen in den vier Wissensgebieten Gesundheitswirtschaft, Methoden, wirtschaftliche und juristische Themen sowie Methoden- und Praxiswissen für stationäre Einrichtungen werden vermittelt:

  • Methoden basieren auf systematischem Abstraktionsvermögen und ermöglichen Studierenden das Erkennen, Analysieren, Verstehen und Strukturieren von Zusammenhängen in komplexen Systemen. Es werden die wichtigsten Methoden der empirischen Sozialforschung mit ihrer wachsenden Bedeutung für die Versorgungsanalyse und die Gesundheitsökonomie sowie grundlegende Forschungsmethoden und wissenschaftlichen Theorien vermittelt.
     
  • Wirtschaftliche und juristische Kompetenzfelder beinhalten Wissen, wodurch die Studierenden in die Lage versetzt werden, betriebs- und volkswirtschaftliche Zusammenhänge sowie ökonomische Kennzahlen zu verstehen und zu interpretieren. Außerdem sollen sie die relevanten gesetzlichen Grundlagen verstehen, in den Zusammenhang bringen und anwenden können. Die Studierenden sollen auf den relevanten betriebswirtschaftlichen und juristischen Gebieten zur Unterstützung des Managements sowie zur Übernahme von Führungsaufgaben befähigt werden.
     
  • Kompetenzen in der Gesundheitswirtschaft umfassen branchenspezifische sowie medizinisch-naturwissenschaftliche Kenntnisse. Die Studierenden sollen die Gesundheitswirtschaft als Branche mit Sektoren und die maßgeblichen ökonomischen Regelsysteme, Finanzierungs- und Honorarsysteme sowie Rechtssysteme verstehen und analysieren können.
     
  • Bei Methoden- und Praxiswissen für stationäre Einrichtungen werden branchenspezifische Inhalte vermittelt und die Grundlagen aus den anderen Kompetenzfeldern aufgegriffen, für stationäre Einrichtungen spezifiziert und intensiviert. Hier finden auch viele Praxis- und Transferinhalte statt.

Auch berufsübergreifende Kompetenzen sind wichtig

Zusätzlich zu diesen Fachkompetenzen ist die Vermittlung fachübergreifender, berufsfeldorientierter Schlüsselqualifikationen wichtig, da diese oftmals für den späteren beruflichen Erfolg maßgeblich sind. Studierende sollen in die Lage versetzt werden, verschiedene Medien, Instrumente und IT-Werkzeuge erfolgreich einzusetzen, mit Menschen wirksam zu kommunizieren und zu interagieren sowie die eigene Persönlichkeit zu reflektieren und eigenständig zu handeln. So erweitern Schlüsselqualifikationen in den Kompetenzbereichen Methodenkompetenz, Sozialkompetenz, Persönlichkeitskompetenz und Kommunikationskompetenz das Curriculum.

Prüfungen

  • Anzahl: Durchschnittlich 4 Prüfungen pro Semester
  • Prüfungsart: Schriftliche Prüfungen, Prüfungsstudienarbeiten, mündliche Prüfungen und Kolloquien
  • Zeitpunkt: I.d.R. Ende des Semesters, d.h. im Wintersemester vorwiegend im Januar, im Sommersemester im Juni und in der ersten Julihälfte
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