Menü
.

Wie ein ehemaliger Teilnehmer des berufsbegleitenden Bachelorstudiengangs Betriebswirtschaft profitiert

"Der wechselseitge Nutzen hat mich überzeugt"

 

Tobias Attenberger aus Rosenheim war 2014 einer der ersten Studierenden im damals neuen berufsbegleitenden Studiengang Betriebswirtschaft an der TH Rosenheim. Für seine Karriere bei der „meine Volksbank Raiffeisenbank eG“ ist das Studium von hohem Nutzen, wie er im Interview erzählt.

 

Was hat Sie dazu bewogen, berufsbegleitend BWL zu studieren?

Nach meinem Abitur 2013 habe ich zunächst ein technisches Studium an der TH Rosenheim begonnen, weil mich das interessiert hat. Schon bald stellte sich jedoch heraus, dass das nichts für mich ist. Vor allem haben mir praktische Erfahrungen gefehlt, die viele meiner Kommilitonen durch eine vorherige Ausbildung hatten. Also habe ich das Studium abgebrochen und mich umorientiert. Betriebswirtschaft erschien mir reizvoll, aber ich wollte unbedingt die Praxis mit der Theorie verbinden. Daher habe ich bewusst ein berufsbegleitendes Studium neben der Ausbildung zum Bankkaufmann gewählt.

War Ihnen bewusst, worauf Sie sich einlassen mit einem Studium neben dem Beruf?

Dass eine hohe Belastung auf mich zukommt, war mir klar. Aber wenn man erstmal drinsteckt, ist es doch noch etwas anderes. Unterschätzen darf man es jedenfalls nicht, das wurde schon bald deutlich.

Aber Sie kamen nicht wieder an den Punkt, an dem Sie einen Abbruch erwogen haben?

Nein, keineswegs. Das war eine ganz andere Situation als im ersten Studium. Diesmal wusste ich ganz genau, was ich will. Und dafür habe ich den Aufwand gerne betrieben, zumal mich der wechselseitige Nutzen von Studium und Beruf überzeugt hat.

Sie konnten Ihr Wissen also rasch anwenden?

Richtig. In den ersten Semestern steht viel betriebswirtschaftliches Basiswissen auf dem Lehrplan, das ist sehr hilfreich für die Praxis. In den späteren Semestern habe ich den Schwerpunkt Banking & Finance gewählt, was sehr gut zu meinem Beruf passt. Für Studienarbeiten wiederum konnte ich mein Know-how aus der Bank gut gebrauchen.

Was raten Sie jemandem, der wie Sie berufsbegleitend Betriebswirtschaft an der TH Rosenheim studieren möchte?

Solch ein Studium ist ein Langzeitprojekt und kein Sprint, dessen muss man sich bewusst sein. Gut ist, dass man das Studientempo variieren kann, was ich auch gemacht habe und empfehlen würde, um sich nicht zu verzetteln. Lieber etwas länger studieren, dafür aber richtig.

Was hat Ihnen besonders in den Jahren geholfen?

Der Rückhalt des Arbeitgebers ist wichtig. Ich bin daher sehr froh, dass die „meine Volksbank Raiffeisenbank“ mich auf meinem Weg unterstützt hat. Das Vertrauen möchte ich zurückgeben.

 

Das Interview führte Anton Maier und wurde im Zuge einer Sonderseite im OVB im Mai 2021 veröffentlicht
Old Browser Link