Bachelorstudiengang Pflegewissenschaft

Akademische Ausbildung für eine evidenzbasierte pflegerische Versorgung - mit Ausbildungsvergütung

Durch die Veränderung der Versorgungsbedarfe in unserer Gesellschaft zeichnet sich ein eklatanter Fachkräftemangel ab. Die Aufgaben in der Pflege von Menschen aller Altersstufen gestalten sich durch hochkomplexe Pflegebedarfe, neue Diagnostik, Therapie und Rehabilitationskonzepte immer anspruchsvoller. Professionelle Expertinnen und Experten in der direkten Versorgung von Pflegebedürftigen sind sehr gefragt, um geeignete, wissenschaftsbasierte Konzepte zur pflegerischen Versorgung einzuführen.

Im ausbildungsintegrierenden Bachelorstudiengang Pflegewissenschaft werden Pflegefachfrauen (B.Sc.) bzw. Pflegefachmänner (B.Sc.) für die unmittelbare Tätigkeit an zu pflegenden Menschen aller Altersstufen hochschulisch ausgebildet und somit wissenschaftlich und praktisch auf höchstem Niveau auf ihre Berufstätigkeit in der direkten Pflege vorbereitet.

  • Abschluss: Bachelor of Science (B.Sc.) und Pflegefachfrau (B.Sc.) bzw. Pflegefachmann (B.Sc.)
  • Vollzeit (dual)
  • mit Ausbildungsvergütung von ca. 1200€ brutto pro Monat
  • Regelstudienzeit: 7 Semester (3,5 Jahre)
  • Standort: Rosenheim

► zum Studienmodell für den Studiengang Pflegewissenschaft B.Sc. 

Bereits examinierten Pflegefachpersonen bieten wir das Studienmodell für Examinierte an. Dieses bietet zum Beispiel die Möglichkeit bis zu 50% berufliche Tätigkeit mit dem Studium zu verbinden und in drei Jahren den akademischen Abschluss Bachelor of Science (B.Sc.) zu erwerben und so das berufliche Handeln wissenschaftlich zu fundieren.

  • Abschluss: Bachelor of Science (B.Sc.)
  • neben dem Beruf, Modell für Examinierte
  • Dauer: 6 Semester (Teilzeitstudium) oder 4 Semester (Vollzeitstudium)
  • Standort: Rosenheim

► zum Studienmodell für examinierte Pflegefachpersonen 

Unser neu entwickeltes Studienmodell bietet entscheidende Vorteile

Studiengang Pflegewissenschaft, B.Sc.

Qualifikation PLUS
Erwerb eines EU-weit anerkannten staatlichen Berufsabschlusses zur Pflegefachfrau (B.Sc.) bzw. zum Pflegefachmann (B.Sc.). Dadurch eröffnen sich vielseitige, internationale Karrierechancen.

Bildung PLUS
Pflegeschulen und Hochschule bündeln ihre Kompetenzen zu einem erstklassigen Gesamtpaket.

Finanzierung PLUS
Festes Einkommen im Rahmen der Ausbildungsvergütung

Berufseinstieg PLUS
Hohe Attraktivität für Arbeitgeber durch breites Kompetenzprofil und der während des Studiums gewonnenen Berufserfahrung.

Freude am Lernen PLUS
Abwechslungsreich durch Kombination von Vorlesung, Seminar, Unterricht, Simulationslernen im Labor und Praxiseinsätzen.

Bewerbung & Zulassung

  • Studienbeginn: jeweils zum Wintersemester
  • Bewerbung an den Pflegeschulen zu variierenden Zeiträumen, ein Ausbildungsvertrag ist bei der Bewerbung an der Hochschule vorzulegen
  • Personen mit abgeschlossener Pflegeausbildung und Hochschulzugangsberechtigung können sich direkt bei der Hochschule bewerben

► zur Bewerbung und Zulassung
► zum Merkblatt

Berufliche Perspektiven

Pflege dual studieren – Pionier in der Pflege werden

Wer Pflege dual studiert, erwirbt erweiterte Kompetenzen. Ziel ist es, dass die Absolventinnen und Absolventen wissenschaftsbasiertes Wissen situations- und kontextbezogen auf den individuellen Pflegeempfänger anwenden und so zu einer Weiterentwicklung der Pflegequalität beitragen. Um Zugang zu diesem Wissen zu haben und Kompetenzen für wissenschaftlich fundiertes Pflegehandeln zu entwickeln, benötigt ein Teil der pflegerischen Berufsgruppe eine hochschulische Erstausbildung. Darüber hinaus vermittelt das Studium vertiefte kommunikative Kompetenzen, um Pflegebedürftige und ihre Bezugspersonen zu pflegerelevanten Fragen professionell beraten zu können.

Der Wissenschaftsrat empfiehlt, bis zu 20% der Pflegenden in der Praxis hochschulisch zu qualifizieren. Obwohl es deutschlandweit mehr als 50 duale Pflegestudiengänge gibt, dauert es noch viele Jahre, bis die angestrebte Akademisierungsquote erreicht ist. Momentan beträgt der Anteil an hochschulisch ausgebildeten Pflegepraktikern erst 1%.

Werden Sie Teil dieser Qualifizierungsbewegung und bringen sich in die professionelle Pflege als hochschulisch ausgebildete Expertin bzw. ausgebildeter Experte ein!

► zu den Beruflichen Perspektiven des Studiums Pflegewissenschaft

Der Studiengang ist akkreditiert durch ACQUIN

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