Von Januar bis Juni 2026 verfolgte die TH Rosenheim ein klares Ziel: Studierenden neue Zugänge zu internationalen Praktikumsplätzen eröffnen und gleichzeitig nachhaltige Strukturen für die Zukunft schaffen. Im Fokus standen Praktikumsmöglichkeiten in Japan und Kanada sowie in europäischen Zielländern wie Irland, Spanien, Frankreich und Portugal.
Um neue Kontakte zu knüpfen und bestehende Partnerschaften auszubauen, reiste das Projektteam nach Kanada, Frankreich, Japan und Spanien. Aus zahlreichen Gesprächen mit Unternehmen, Hochschulen und Organisationen entstand ein wertvolles Netzwerk, das heute den Studierenden der TH Rosenheim zur Verfügung steht. Die gewonnenen Kontakte wurden in einer Datenbank gebündelt und erleichtern künftigen Jahrgängen die Suche nach internationalen Praktikumsplätzen erheblich.
Der Nutzen reicht dabei weit über die Studienrichtung International Business Studies (IBS) hinaus. Auch für Studierende anderer Fakultäten konnten internationale Praktikumsmöglichkeiten identifiziert und zugänglich gemacht werden. Gleichzeitig intensivierte das Projekt die Zusammenarbeit mit Unternehmen der Region 18+ und schuf neue Anknüpfungspunkte zwischen regionalen und internationalen Netzwerken.
Neben dem Ausbau von Unternehmenskontakten stand die Vorbereitung der Studierenden im Mittelpunkt. Ein neu entwickeltes Seminar begleitet Teilnehmende vor und nach ihrem Auslandspraktikum. Es unterstützt bei organisatorischen und interkulturellen Fragestellungen, fördert die Reflexion der gesammelten Erfahrungen und stärkt den Austausch zwischen den Studierenden. Auch die langfristige Vernetzung spielte eine wichtige Rolle. Über ein neu aufgebautes IBS-Alumninetzwerk auf LinkedIn können aktuelle und ehemalige Studierende ihre Erfahrungen teilen, Kontakte weitergeben und sich gegenseitig bei internationalen Karrierewegen unterstützen.
„Globalintern+ hat unsere Erwartungen in vielerlei Hinsicht übertroffen. Wir konnten nicht nur zahlreiche neue Unternehmenskontakte aufbauen, sondern auch Studierende, Alumni, Hochschulpartner und Unternehmen enger miteinander vernetzen. Besonders schön ist zu sehen, dass aus vielen dieser Kontakte bereits konkrete Praktikumsmöglichkeiten und neue Kooperationen entstanden sind“, freut sich Projektleiterin Prof. Dr. Carolin Fleischmann.
Ein besonderes Highlight bildete das Internship Bootcamp in Form eines Blended Intensive Programme (BIP). Studierende von fünf europäischen Partnerhochschulen kamen zusammen, um sich mit internationalen Praktika, Karriereperspektiven und interkultureller Zusammenarbeit auseinanderzusetzen. Das Programm zeigte eindrucksvoll, wie gewinnbringend internationale Hochschulkooperationen für Studierende sein können. Wichtige Impulse kamen dabei auch aus der DIVERSE European University Alliance. Gemeinsam mit den Partnerhochschulen gelang es, neue Unternehmenskontakte zu erschließen und die Grundlage für weitere internationale Kooperationen zu schaffen.
Möglich wurde der Erfolg von Globalintern+ durch das Engagement vieler Beteiligter. Projektleiterin Prof. Dr. Carolin Fleischmann bedankt sich insbesondere bei Verena Gruber, die die Angebote maßgeblich mitentwickelt hat und sie nun im Career Center weiterführt, bei Victoria Höllerl, die ihre Erfahrungen fortan im Projekt Bridges4Ro einbringt, sowie bei Tatjana Erlewein, die als Internationalisierungsbeauftragte der Fakultät die Projektergebnisse aufgreift und weiterentwickelt.
Auch nach dem offiziellen Projektende wirken die aufgebauten Netzwerke, Kontakte und Angebote weiter. Damit hat Globalintern+ wichtige Grundlagen geschaffen, um Studierenden der TH Rosenheim auch künftig den Weg zu internationalen Praxiserfahrungen zu erleichtern.