Campus Rosenheim aus der Vogelperspektive
Campus Rosenheim aus der Vogelperspektive

Nachhaltiger Campusbetrieb

Unser Weg zu einem nachhaltigeren Campus

Die TH Rosenheim hat es sich zum Ziel gesetzt, ihren Campusbetrieb fortlaufend nachhaltiger zu gestalten. Unsere strategischen Ziele hierbei sind: 

Wir setzen konsequent auf Maßnahmen, die wirken – nicht auf große Versprechen. Mit dem integrierten Klimaschutzkonzept von 2022 haben wir einen klaren Fahrplan.

Auf diesen Seiten zeigen wir, was wir tun – und auch wie Du mitmachen kannst.

Das Studierendenquartier Campus RO
Nachhaltiges Bauen
Nachhaltiges Bauen
Energiemanagementsystem DIN ISO 50001
Energiemanagementsystem DIN ISO 50001
Mobilität
Mobilität
Nachhaltiger Hochschulbetrieb
Nachhaltiger Hochschulbetrieb
Recyclingpapier
Nachhaltige Beschaffung
Nachhaltige Beschaffung
Essen und Trinken
Essen und Trinken

Nachhaltiges Bauen

Das Studierendenquartier Campus RO

Bei Neubau oder Sanierung ist es unser Ziel, Gebäude zukunftsfähig zu gestalten – mit klarem Fokus auf Ressourcenschonung, niedrigen Energieverbrauch und langfristiger Umweltverträglichkeit. Dadurch streben wir bei Neubauten Nachhaltigkeitszertifizierungen mit höchstem Standard an.

Meilensteine

Auf Initiative der TH Rosenheim entstand in unmittelbarer Nachbarschaft der Hochschule mit dem Studierendenquartier CampusRO ein architektonisch, technisch, ökologisch und ökonomisch optimiertes Studierendenwohnheim, das von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) mit Platin ausgezeichnet wurde.

Weitere Leuchtturmprojekte folgen. So entsteht derzeit im Rahmen der Hightech Agenda Bayern am Campus Rosenheim ein Technologiepark mit Studierendenzentrum in hybrider Holzbauweise. Angestrebt wird eine Goldzertifizierung im Bewertungssystem „Nachhaltiges Bauen“ (BNB). Die Fertigstellung ist für 2029 geplant.  

Nachhaltiger Hochschulbetrieb

Vier Wetterstationen der TH Rosenheim

Meteorologische Stationen sind die „Augen und Ohren“ unseres Klimas – und damit die Grundlage für nachhaltiges Handeln.

Die Arbeitsgruppe Solartechnik der TH Rosenheim betreibt in den Landkreisen Rosenheim und Traunstein ein Netzwerk von vier Wetterstationen mit hochpräziser, teilweise redundanter Sensorik. Die Daten werden sekündlich aufgenommen und in einer Datenbank gespeichert. Die detaillierten Messdaten dienen sowohl der Grundlagenforschung im Bereich Solar- und Energiemeteorologie sowie dem Now- und Forecasting als auch dem Monitoring regenerativer Energieerzeugungsanlagen im Energie- und Gebäudebereich.

Echtzeit-Wetterdaten jetzt auch öffentlich verfügbar

Die neue Station auf dem Dach der TH Rosenheim zählt zu den technisch modernsten ihrer Art in der Region. Sie erfasst mit digitaler Sensorik eine Vielzahl an Wetterparametern – darunter Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftdruck, Solarstrahlung, Windrichtung und -geschwindigkeit sowie Niederschlag. Eine Webcam bietet zusätzlich einen Echtzeitblick über den Campus und Richtung Inntal.

Die im August 2025 installierte Station soll künftig mit weiteren Sensoren ausgestattet werden, z. B. für CO₂, Feinstaub, Radioaktivität oder eine Wolkenkamera. Auch das Wetterstationsnetz der Hochschule soll wachsen: Neben der neuen Anlage in Rosenheim betreibt die TH bereits Stationen auf der Winklmoosalm (Landkreis TS), am Hochfelln-Gipfel (Landkreis TS)und am Brünnstein bei Oberaudorf. Der weitere Ausbau – ggf. in Kooperation mit Kommunen, öffentlichen Stellen oder Unternehmen – ist geplant.

Die Messdaten werden auch in verschiedenen Lehrveranstaltungen eingesetzt, insbesondere im Modul Solartechnik. Darüber hinaus unterstützen sie Forschungsprojekte wie „Helios“ oder „Roberta“. Auch Behörden wie der Katastrophenschutz oder das Wasserwirtschaftsamt könnten in Zukunft von der offenen Datenplattform profitieren.

Die öffentliche Website mit den aktuellen Messwerten ist dauerhaft zugänglich. In der nächsten Ausbaustufe soll auch der Download historischer Wetterdaten ermöglicht werden.

Mehr Informationen zu den Wetterstationen finden sich hier.

Die leihBar - gelebte Sharing-Kultur am Campus

Seit 2024 hat die TH Rosenheim ein neues Angebot - die hochschulweite Verleih-Plattform "leihBar". Diese Software eignet sich, damit Hochschulangehörige ihr Angebot an Studierende und andere Hochschulangehörige kommunizieren, planen und verwalten können.

Im Dashboard der TH Rosenheim (im hochschuleigenen Intranet, nur für Hochschulangehörige zugänglich) kann die Verfügbarkeit online eingesehen werden und benötigtes Equipment direkt gebucht werden.

Ein gutes Beispiel hierfür ist das Angebot des E-Learning Centers, das neben Medientechnik auch Räumlichkeiten samt akustisch optimiertem Video- & Podcast-Studio anbietet.

Wenn du interessiert bist, im Sinne einer nachhaltigen Sharing-Kultur dein Angebot der Hochschule zu präsentieren steht das E-Learning Center für Fragen zur Verfügung. Die Umsetzung der leihBar wurde durch das Projekt HigHRoQ und damit von der Stiftung für Innovation in der Lehre ermöglicht. Mehr Informationen findest du hier.

Essen und Trinken

Kooperation foodsharing Rosenheim – Gemeinsam gegen Lebensmittelverschwendung

Seit 2025 kooperieren die Studierenden der TH Rosenheim mit foodsharing Rosenheim bei studentischen Veranstaltungen. So landen genießbare Lebensmittel auf dem Teller statt in der Tonne.

Seit 2017 setzt sich foodsharing in und um Rosenheim gegen Lebensmittelverschwendung ein. foodsharing ist eine ehrenamtliche Bewegung, die sich gegen Lebensmittelverschwendung und für mehr Wertschätzung von Lebensmitteln einsetzt. Lebensmittel, die genießbar, aber nicht mehr verkäuflich sind, werden bei kooperierenden Betrieben abgeholt – und anschließend weiterverteilt, sodass sie sinnvoll verwendet werden. Durch diese Zusammenarbeit fällt weniger Abfall an. So werden Müllkosten gespart und die Umwelt weniger belastet. Gleichzeitig werden Ressourcen durch gerettete Lebensmittel geschont. Das Beispiel zeigt, dass Nachhaltigkeit mit kleinen, konkreten Schritten beginnen und Solidarität schaffen kann. 

Kostenlose Trinkwasserspender für alle

Die TH Rosenheim verfügt aktuell über vier Trinkwasserspender die für alle Hochschulangehörige kostenfrei zur Verfügung gestellt werden. Dort kannst du deine eigene Trinkflasche jederzeit mit hochwertigem Wasser befüllen und so mithelfen, Verpackungsmüll und Emissionen durch Transporte einzusparen. 

Die Wasserspender befinden sich: 

Für das Frühjahr 2026 ist die Installation von zwei weiteren Wasserspendern geplant. 

 

Mobilität

CaMoRoT Projekt – Campus Mobilität Rosenheim Traunstein

Share your bike, share your ride

Das Forschungs­pro­jekt CaMoRoT führt ein innovatives Mobi­li­täts­ma­nage­ment für die TH Rosenheim in Rosenheim und in Traunstein ein. Dazu zählen weitere Fahr­rad­ab­stell­plätze an sinnvollen Orten am Campus in Rosenheim, ein Bikesharing-Angebot zwischen Bahnhof und Hochschule in Rosenheim wie Traunstein und eine Mitfahrplattform für die Arbeitswege in der Region. Ziel ist es, die Beschäftigten und die Studierenden der TH Rosenheim so zu motivieren, die (Einzel-)Nutzung des privaten PKW zu reduzieren, und damit als Hochschule insgesamt nachhaltiger zu werden und einen Beitrag zur Senkung der CO2-Emissionen zu leisten. Dazu erfragen wir bei den Beschäftigten und den Studierenden, wie zum Beispiel das Bikesharing konkret ausgestaltet sein muss, um genutzt zu werden – und entwickeln es dann bedarfsgerecht für verschiedene Zielgruppen.

Diese vier betrieblichen Mobi­li­täts­maß­nahmen werden schrittweise bis Mitte 2027 umgesetzt. Gefördert durch das Bundes­mi­nis­te­rium für Verkehr | Mobil gewinnt.

Mehr Informationen auch auf der CaMoRoT-Projektwebseite.

Fahrrad an der Hochschule

Hier findest du alle Informationen rund um das Thema Fahrrad an unserer Hochschule. Wir möchten fahrradfreundlicher werden und eine gesunde und nachhaltige Mobilität fördern. 

Nachhaltige Beschaffung

Papierverbrauch

Recyclingpapier

Nutzung von Recyclingpapier

In den vergangenen Jahren hat die TH Rosenheim konsequent auf umweltfreundlichere Papierprodukte umgestellt. Anstelle von nicht-recyceltem Primärfaserpapier, setzen wir heute größtenteils auf zertifiziertes Recyclingpapier. Dieser Schritt ist ein wichtiger Baustein hin zu einer nachhaltigeren Beschaffung, denn jedes Blatt Recyclingpapier spart Ressourcen (Holz, Wasser, Energie) und schon die Umwelt durch geringere CO2-Emissionen. 

Weniger Papierverbrauch durch Digitalisierung

Ein noch wichtigerer Baustein zum Einsparen von Ressourcen ist es, den Papierverbrauch kontinuierlich zu senken. Einen bedeutenden Hebel kann hier die Digitalisierung darstellen. 

 

 

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