TH Rosenheim startet Energiemanagementsystem nach DIN ISO 50001

Expertenschulung im Januar 2026 zur Einführung des Energiemanagementsystems ISO 50001 TH Rosenheim. Von Links: Oliver Heller (Kanzler der TH Rosenheim), Rudolf Mariacher (Leitung der Abteilung Finanzen), Andreas Embacher (Facility Management), Joachim Müller (Leitung Facility Management), Bettina Ruth-Anneser (Klimaschutzmanagement), Pascal Thiel (externer Berater), Rosina Lohmeyer (Klimaschutzmanagement), Wolfgang Alversammer (Geschäftsführende Leitung, Zentrum für Forschung, Entwicklung und Transfer)

Die Hochschule geht einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung nachhaltiger Campus und mehr Energieeffizienz: Ende 2025 startete das Projekt zur Einführung eines hochschulweiten Energiemanagementsystems (EnMS) nach DIN ISO 50001, um Energieverbräuche systematisch zu erfassen, zu analysieren und zu optimieren.

Im Januar 2026 fand die erste Expertenschulung für das Energiemanagement-Team der TH Rosenheim statt. Gemeinsam mit einem externen Berater, der Hochschulleitung, technischen Leitung, Energiemanagementbeauftragten sowie Einkauf und Controlling wurden die Grundlagen für das neue System gelegt. Ziel ist es, Energie effizienter zu nutzen, Prozesse umweltschonender zu gestalten, CO-Emissionen zu reduzieren und mehr Transparenz – alles im Rahmen eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses.

Ein Energiemanagementsystem bietet weit mehr als reine Energiekosteneinsparungen: Es unterstützt Unternehmen dabei, energierechtliche Anforderungen zu bewerten, schafft transparente und effiziente Prozesse und definiert klare Verantwortlichkeiten – auch bei der Beschaffung und der Steuerung technischer Anlagen.

Pascal Thiel Externer Berater und Energieeffizienz-Experte

Es werden Daten zu Strom, Wärme, Kälte und Brennstoffen erfasst und ausgewertet, um Einsparpotenziale zu erkennen und Maßnahmen umzusetzen. So entstehen klar definierte Zuständigkeiten, bessere Entscheidungsgrundlagen und messbare Fortschritte für Klimaschutz und Nachhaltigkeit.

Die TH Rosenheim verpflichtet sich damit nicht nur zur Einhaltung des Energieeffizienzgesetzes (EnEfG), sondern übernimmt auch eine Vorbildrolle für einen nachhaltigen Betrieb an Hochschulen und in der Region.

Das Energiemanagementsystem bringt Transparenz: wir sehen, wann und wo Energie verbraucht wird – und das macht es leichter, gezielt zu sparen. Wenn man sieht, was sich verbessern lässt, will man es auch tun.

Dr. Bettina Ruth-Anneser Energiemanagementbeauftragte

Ausblick: In den kommenden Monaten folgen die energetische Bewertung der Hauptverbraucher, die Planung eines Mess- und Zählkonzepts sowie die Umsetzung weiterer Maßnahmen. Durch die systematische Dokumentation und regelmäßige interne Audits wird sichergestellt, dass die Hochschule ihre energiebezogene Leistung fortlaufend verbessert.

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