Ein Rosenheimer Student als Experte beim QS Higher Education Summit
Vom Auslandssemester auf die große Bühne: Philipp Braun, Student im Masterstudiengang „International Management“ an der Technischen Hochschule Rosenheim, absolviert sein Auslandssemester an der Universidad Panamericana in Mexiko – und wurde dort als Experte zu einer Podiumsdiskussion beim QS Higher Education Summit: Americas 2026 eingeladen.
Der Summit brachte Anfang Oktober mehr als 450 Führungskräfte aus Hochschulen, Wirtschaft und Politik in Guadalajara zusammen. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie lateinamerikanische Hochschulen ihre Rolle in der globalen Bildungslandschaft stärken und den internationalen Austausch weiter vorantreiben können.
Braun brachte die Perspektive eines deutschen Studierenden ein. Seine zentralen Botschaften sind:
- Die Wahrnehmung Lateinamerikas (LATAM) und insbesondere Mexikos ist in Deutschland häufig kritischer als seine persönlichen Erfahrungen vor Ort – vor allem in Bezug auf die Sicherheit.
- Besonders schätzt er die Offenheit und Warmherzigkeit der Menschen, sowie das lockere Lebensgefühl.
- Bei der Wahl eines Studienortes sind in LATAM Hochschulrankings sehr bedeutend. Für Deutsche - und ihn im Besonderen - waren vielmehr die spanische Sprache, das Kennenlernen der Kultur und Kulinarik ausschlaggebend.
- Als letzten Unterschied identifiziert er, das in Deutschland die Hochschulen meist staatlich sind, in LATAM allerdings eher private Einrichtungen. Dadurch ist das Campusleben sehr unterschiedlich.
Der Auftritt zeigt, wie Studierende der Betriebswirtschaft aus Rosenheim international agieren und nicht nur Vorlesungen konsumieren, sondern aktiv den interkulturellen Austausch gestalten und den sich in den weltweiten Hochschuldialog einbringen.
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