Welchen Beitrag können digitale Gesundheitsanwendungen nach Reha- oder Krankenhausaufenthalten leisten?

6. Semester PHY mit Professorinnen vor dem Wohnkompetenz-Zentrum in Amerang
Das 6. Semester des Studiengangs Physiotherapie, mit Frau Prof. Dr. Ittlinger und Frau Prof. Wildmoser (beide rechts im Bild), vor dem Wohnkompetenz-Zentrum in Amerang. (Foto: Bauer)

Anhand von fiktiven Patientenbeispielen - so genannten „personas“ – wurde dargestellt, wie Patient*innen bei der Rückkehr in die eigene Wohnung, zum Beispiel nach einem operativen Eingriff oder Schlaganfall, unterstützt werden können. Für die beiden gewählten Personas mit den klangvollen Namen „Annegret“ und „Hermann“ wurde ein Therapie- und Beratungskonzept entwickelt, um sie in ihrem Wunsch zu unterstützen, trotz altersbedingter Einschränkungen möglichst lange zuhause leben zu können.

Ein weiterer Schwerpunkt dieses Moduls war das Thema „Physiotherapie in Zeiten von Fridays for future“. Hier wurde die Arbeit der Environmental Physiotherapy Association (EPA), einem weltweiten Netzwerk von Physiotherapeut*innen, vorgestellt. Ziel der Organisation ist es, den Einfluss des Klimawandels auf die physiotherapeutische Arbeit zu diskutieren, sowie Möglichkeiten der positiven Einflussnahme der Physiotherapie auf Nachhaltigkeit und Klimaschutz aufzuzeigen.

 

Für diese Veranstaltung interessierten sich neben zahlreichen Zaungästen aus der Einwohnerschaft auch Amerangs erster Bürgermeister Konrad Linner, Dozent*innen der Technischen Hochschule Rosenheim sowie Chefärzte und Mitarbeiter*innen der Kooperationspartner RoMed und Medical Park.