Als erste Studierende ihres Studienganges hatten Rastinger und Weichselgartner die Gelegenheit, eigene wissenschaftliche Ergebnisse auf einer nationalen Fachtagung vorzustellen. Beide studieren im neunten Semester dual Pflege.
Der 10. Hochschultag der Deutschen Gesellschaft für Pflegewissenschaft in Münster bot Studierenden aller Niveaus, vom Bachelor bis zur Promotion, eine Plattform für die Präsentation und Diskussion eigener Forschungsergebnisse zum Thema „Beitrag der Pflegewissenschaft zur Optimierung der pflegerischen Versorgung“. In einem kompetitiven Verfahren haben sich die beiden Rosenheimer Studentinnen durchgesetzt und einen der begehrten Plätze für eine Posterpräsentation erhalten.
Sie präsentierten ihr Studienprojekt „Pflege in der ambulant betreuten Wohngemeinschaft gestalten“. Es wurde ein qualitatives Forschungsdesign aus narrativen Interviews entwickelt, um den Arbeitsalltag und das Aufgabenspektrum von Pflegenden in ambulant betreuten Wohngemeinschaften darzustellen. Anhand der Ergebnisse wurden Empfehlungen formuliert, um Pflegende in ihrem Arbeitsalltag zu unterstützen.
Das Projekt wurde im Rahmen des Moduls Angewandte Pflegeforschung durchgeführt, das von Prof. Dr. Katharina Lüftl und Prof. Dr. Müller gemeinsam geleitet. Dabei werden mit der Methode des forschenden Lernens reale Praxisprojekte bearbeitet, deren Themen aus der Pflegepraxis eingebracht werden. Auftraggeber des präsentierten Projektes war Vivita, ein Träger, der ambulant betreute Wohngemeinschaften im südöstlichen Bayern aufbaut.