Am 21. März ist die Sternwarte ab 19:30 Uhr ebenfalls geöffnet – anlässlich des deutschlandweiten Astronomietags der passend zur Sonnenfinsternis und zur Mondschattenwanderung auf dem Jupiter unter dem Motto „Schattenspiele im All“ steht.
Während auf den Färöer Inseln und auf Spitzbergen eine totale Sonnenfinsternis zu sehen ist, beträgt der Bedeckungsgrad der Sonne am 20. März in Rosenheim im Maximum rund 67 Prozent. Dieser Punkt wird gegen 10:45 Uhr am Vormittag erreicht. Professor Dr. Elmar Junker, Leiter der Sternwarte an der Hochschule Rosenheim, weißt darauf hin: „Beim Betrachten der Sonnenfinsternis ist Vorsicht geboten. Sie darf nur mit Spezialbrillen beobachtet werden. Diese sind bei Optikern erhältlich. Bei Fernrohren und Ferngläsern muss ein geprüfter Objektivfilter verwendet oder in Projektion beobachtet werden.“
Eine sichere Beobachtung mit bloßem Auge ist durch die Fernrohre der Sternwarte Rosenheim möglich. Sie ist am Freitag, 20. März von 09:30 bis 12 Uhr geöffnet. Per Livestream ist die partielle Sonnenfinsternis auch über die Webseite der Hochschule (www.fh-rosenheim.de) zu verfolgen.
Für den Astronomietag am Samstag, 21. März sind an der Sternwarte Rosenheim ab 19:30 bis 22 Uhr laufend Führungen mit Beobachtungen des Sternenhimmels geplant. Im Fokus stehen der Planet Jupiter und seine Monde. Der Planet ist aktuell abends nach Anbruch der Dunkelheit als helles Objekt hoch im Süden sichtbar. Am 21. März kann zudem die Wanderung des Schattens des Jupitermondes Io über die Jupiteroberfläche beobachtet werden.
Bei schlechtem Wetter ist für spannendes Alternativprogramm gesorgt: Prof. Dr. Elmar Junker erklärt in einem Vortrag „Was Sie schon immer mal über Astronomie wissen wollten“ (Hörsaal E 0.02, 20 Uhr).
Weitere Informationen zum Programm des Astronomietags gibt es online unter www.fh-rosenheim.de/sternwarte.html oder www.astronomietag.de.
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