Rosenheimer Gründerpreis 2019

v.l.n.r.: Harmut Drexel (Handwerkskammer für München und Oberbayern), Wolfgang Janhsen (Geschäftsstellenleiter Industrie- und Handelskammer Rosenheim), Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer, Landrat Wolfgang Berthaler, Professor Heinrich Köster (Präsident der Hochschule Rosenheim) und Alfons Maierthaler (Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling)

Unternehmensgründungen sind existentieller Bestandteil und Motor der Wirtschaft, so Hochschulpräsident Prof. Heinrich Köster. Sie tragen in einer sich permanent verändernden Wirtschaft wesentlich zur Stabilisierung des Arbeitsmarktes und Prosperität einer Region bei. Besonders ein rohstoffarmes Land wie Deutschland ist deshalb auf Unternehmensgründungen angewiesen. Der Rohstoff für Gründungen ist der Geist, die Innovation, die Investition in eine exzellente Bildung, ob dual handwerklich oder akademisch. 500.000 bis 700.000 Gründungen erfolgen pro Jahr in Deutschland. Davon über die Hälfte in Süddeutschland, ganz an der Spitze liegt dabei die Region 18++, Süd-Ost Oberbayern. Die Hochschule Rosenheim beteiligt sich seit ihrer Gründung aktiv an der Qualifikation junger Menschen zur beruflichen Selbständigkeit und zu Unternehmern. Aus den Fakultäten der Hochschule sind in den letzten zehn Jahren 300 Existenzgründungen hervorgegangen. Darunter namhafte Unternehmen der Region, wie z.B. Cubeware, Biesel, Lightweight Solutions oder Livable Home, die ihre Wurzeln an der Hochschule Rosenheim haben.
Zu den Aktivitäten zur Förderung von „Unternehmensgründungen“ gehört auch die Integration von Kompetenzen, wie z.B. eine Businessplanerstellung oder Innovationsmanagement in allen Studiengängen der Hochschule. Wettbewerbe, wie der „Businessplanwettbewerb“, gefördert von der Sparkasse und dem Seeoner Kreis, die Teilnahme an nationalen Wettbewerben wie dem Master-Cup, Diskussionsplattformen wie die Gründerlounge und das Innovationslabor an der Hochschule unterstützen zudem Gründungsideen Studierender. 1500 Projekt-, Bachelor- und Masterarbeiten bereichern außerdem die freie Wirtschaft und geben Impulse für Unternehmensgründungen.
Die Hochschule Rosenheim ist nicht nur Netzwerkpartner und Unterstützer des Gründerpreises, Studierende gehören auch zu den Teilnehmern und regelmäßigen Gewinners der Auszeichnung. Zu den rund 180 Teilnehmern der vergangen 3 Wettbewerbe gehörten ehemalige Absolventen der Hochschule, die nach oder während des Studiums bereits Unternehmen gründeten. Der hohe Stellenwert, den das Thema „Gründung“ an der Hochschule einnimmt, zeigt sich auch in aktuellen Gründungsaktivitäten, dazu gehören der Businessplanwettbewerb unter Leitung von Prof. Dr. Bernhard Holaubek, das Unternehmensplanspiel von Prof. Dr. Klaus Wilderotter und die, von Sarah Baumann ins Leben gerufene Gründerlounge. Zu den weiteren Aktivitäten im Bereich Innovation und Digitalisierung gehören außerdem das Innovationslabor (Prof. Dr. Gerd Beneken) und das Rosenheimer Labor für interdisziplinäre Projekte, kurz RoLip, (Tobias Gerteis). Des Weiteren ist für Herbst eine neue Professur für Entrepreneurship und Digitale Geschäftsmodelle vorgesehen.

Die Teilnehmer am Gründerpreis Rosenheim 2019 können sich noch bis 21. September auf der Internetseite www.gruenderpreis-rosenheim.de anmelden. Ab Oktober haben dann alle Teilnehmer die Möglichkeit an kostenlosen Workshops, unter anderem zu Themen wie Businessplan, Marketing, Corporate Design, Finanzen oder Handels- und steuerrechtliche Grundlagen teilzunehmen. Jeder potentielle Existenzgründer erhält eine Beurteilung seiner Geschäftsidee von einer hochkarätig besetzten Jury. Die Besten werden im Frühjahr 2019 mit Preisen geehrt. Für weitere Fragen stehen die Wirtschaftsförderstelle des Landratsamtes Rosenheim sowie die Wirtschaftsförderungsagentur der Stadt Rosenheim zur Verfügung.


Zum Download:

  • Pressemitteilung (word-Dokument)
  • Pressemitteilung (pdf-Dokument)
  • Bildmaterial: v.l.n.r.: Harmut Drexel (Handwerkskammer für München und Oberbayern), Wolfgang Janhsen (Geschäftsstellenleiter Industrie- und Handelskammer Rosenheim), Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer, Landrat Wolfgang Berthaler, Professor Heinrich Köster (Präsident der Hochschule Rosenheim) und Alfons Maierthaler (Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling)