Im Mittelpunkt stand das Thema Energie. Nachhaltige Energieversorgung, Energietechnik und Energieeffizienz sind an der Hochschule Bestandteil mehrerer Ingenieurstudiengänge sowie zahlreicher Projekte in Forschung und Entwicklung.
Bei einer Besichtigung des Labors für Energie- und Umwelttechnik erläuterten Prof. Dr. Dominikus Bücker und Doktorand Cornelius Uhl der Ministerin sowie weiteren anwesenden Politikern ein Forschungsprojekt zur Gewinnung von Biomassepellets aus Pferdemist. Neben neuen, nachhaltigen Energielieferanten erforschen Wissenschaftler der Hochschule Rosenheim auch ressourcenschonende Bautechniken und -teile für Neubau und Sanierung. Die Projekte sind im Forschungskompetenzfeld „Energieeffiziente Werkstoffe und Technologien“ gebündelt. Außerdem ist an der Hochschule ein Fraunhofer-Zentrum Bautechnik angesiedelt.
Die Bayerische Wirtschaftsministerin begrüßte die Aktivitäten der Initiative Energiezukunft Rosenheim (ezro), die sich als Zusammenschluss kommunaler und privater Akteure unter wissenschaftlicher Leitung der Hochschule Rosenheim für eine nachhaltige Energieversorgung in der Region einsetzt.
Bei der anschließenden Sitzung des Kuratoriums der Hochschule, in dem Staatsministerin Aigner Mitglied ist, erörterten die anwesenden Politiker gemeinsam mit Hochschulvertretern und dem Vorsitzendem Klaus Stöttner die geplante Weiterentwicklung der Hochschule und Unterstützungsmöglichkeiten der Politik. Auf der Agenda standen dieses Mal vor allem neue Studiengänge, die an verschiedenen Standorten in der Region in den kommenden Jahren entstehen sollen.
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- Bildmaterial: Laborbesichtigung; Begrüßten die Aktivitäten der Energiezukunft Rosenheim: Klaus Stöttner, Ilse Aigner und Otto Lederer