Diese führten die während ihres Studiums erlernten Kompetenzen nun im achten Semester gezielt zusammen und brachten sie in ihren Projekten zum Einsatz, wie Studiengangsleiterin Prof. Dr. Katharina Lüftl bei der Präsentation vor Projektauftraggeber*innen und Kooperationspartner*innen betonte.
Ein wesentliches Ziel des dualen Pflegestudiums an der TH Rosenheim bestehe darin, dass die Absolvent*innen Veränderungsprozesse in der pflegerischen Versorgungspraxis professionell und mit wissenschaftlichen Methoden gestalten können. „Hochschulisch ausgebildete Pflegepersonen sollen zur Entwicklung der Pflegepraxis beitragen“, sagte die Professorin für Pflegewissenschaft.
Wie die Projekte zeigten, kann das auf mehreren Ebenen erfolgen: im Pflegeprozess mit pflegebedürftigen Menschen und ihren Angehörigen, in der Gestaltung von Pflegekonzepten für bestimmte Zielgruppen oder in der Planung von pflegerischen Versorgungsstrukturen für die Zukunft.
Die Studierenden formulierten in den vergangenen Monaten Forschungsziele und Forschungsfragen, stellten Projektpläne auf und bewältigten sukzessive alle Arbeitsschritte. Und das innerhalb einer stark begrenzten Zeit: „Es war viel Arbeit für drei Monate – die aber eben alle Aspekte umfasste, die in der Praxis so auch erforderlich sind“, bemerkte Prof. Dr. Lüftl.