Prof. Dr. Stephanie Kapitza, Vizepräsidentin der TH Rosenheim und wissenschaftliche Leiterin des ROCkET, hatte in dieser Woche die Ehre, die TH Rosenheim beim 2. Startup Council in der Bayerischen Staatskanzlei zu vertreten.
Der Startup Council ist ein strategisches, namhaft besetztes Austauschformat, das Akteurinnen und Akteure aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und dem Startup-Ökosystem zusammenbringt. Ziel ist es, konkrete Lösungen zu entwickeln, damit Startups in Bayern nicht nur gegründet werden, sondern auch nachhaltig wachsen und langfristig erfolgreich bleiben. Im Rahmen einer übergeordneten Strategie soll Bayern so weiter als führender Startup-Standort in Europa gestärkt werden.
Im Mittelpunkt des aktuellen Treffens stand ein Thema von besonderer Relevanz für unsere Region: Gründungen im ländlichen Raum. Denn zunehmend zeigt sich, dass Innovation längst nicht mehr ausschließlich in Metropolen entsteht. Regionen wie Rosenheim verdeutlichen eindrucksvoll das Potenzial, das in starken Netzwerken, hoher Lebensqualität und mutigen Gründerinnen und Gründern steckt.
Der Austausch war geprägt von Offenheit, Praxisnähe und einem klaren Fokus auf Umsetzbarkeit. Diskutiert wurden insbesondere Rahmenbedingungen, die Gründungen außerhalb urbaner Zentren weiter stärken können – von effizienteren Gründungsprozessen über verbesserten Kapitalzugang bis hin zu einer noch stärkeren Vernetzung im Ökosystem.
Gemeinsam mit starken Vertreterinnen aus der Region Rosenheim – Evi Bachmaier (Stellwerk18) und Anika Gruner (Neuramancer) – sind wir stolz, Teil dieses Dialogs zu sein und die Perspektive des ländlichen Raums aktiv einzubringen. Der enge Austausch zwischen Politik und Ökosystem macht deutlich: Die Zukunft der Innovation in Bayern entsteht im gemeinsamen Handeln.
Ein herzliches Dankeschön an Dr. Florian Herrmann und Prof. Dr. Helmut Schönenberger für die Einladung sowie an die Initiatoren und ständigen Mitglieder des Startup Councils Daniel Artmann, Maximilian Böltl, Felix Locke und Dr. Stefan Ebner.