Physiotherapiestudenten der Hochschule Rosenheim im Einsatz für die Forschung:

Das Labor bietet nicht nur Patienten eine Vielfalt an Möglichkeiten, auch Mediziner und Therapeuten nehmen die funktionellen Diagnosen bzw. Ergebnisse der Messungen gerne an, da sich hier Befunde objektivieren und konkrete (Be-) Handlungsempfehlungen daraus ableiten lassen. Beispiele für derzeit angewendete Messtechniken sind: Fußdruckmessungen und Abrolldynamik (Pedographie), sowie videogestützte Ganganalysen und 3-D-Bewegungsanalysen. Anhand der Daten, die durch Messungen im Labor gewonnen werden, können Behandlungsergebnisse sichtbar gemacht und nicht zuletzt für Forschungszwecke genutzt werden.

Genau hier kamen unsere Physiotherapie-Studenten zum Einsatz. Um nun die von Patienten gewonnen Daten mit der „Norm“ gesunder Menschen zu vergleichen, stellten sich die Studenten des 1. Semesters für 3-D-Bewegungsanalysen zur Verfügung. Für sie war es gleich zu Beginn ihres Studiums ein spannender und praktischer Einblick in die Forschung. Studenten des 3. Semesters hatten die Gelegenheit bei den Messungen aktiv mitzuwirken und Dr. Rieken und Dr. Joseph nicht nur über die Schulter zu blicken, sondern selbst Hand anzulegen.

Die Physiotherapiestudenten der Hochschule Rosenheim, die praktische Einsätze u. a. im RoMed Klinikum absolvieren, gaben ausschließlich positives Feedback. Die enge Vernetzung von Medizin und Physiotherapie wird in den nächsten Jahren immer mehr an Bedeutung gewinnen und ist in Zukunft sicher obligat für eine konkurrenzfähige Patientenbetreuung auf hohem Niveau. Eine enge Zusammenarbeit zwischen dem Studiengang Physiotherapie der Hochschule Rosenheim und den RoMed-Kliniken bildet eine gute Grundlage, um langfristig evidenzbasierte (physio-) therapeutische Diagnostik- und Therapiekonzepte zu entwickeln und anzuwenden. Aktuell wird diese Zusammenarbeit weitergeführt in einem Projekt mit dem Rudersportclub Rosenheim e.V. .