Pflegeaktionswoche in der Region Mühldorf am Inn

Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. Katharina Lüftl (zweite von links) und Studierenden des Pflegestudienganges zu den verschiedenen Bildungswegen in der Pflege.

Am 8. Oktober fand am Beruflichen Schulzentrum Mühldorf die offizielle Auftaktveranstaltung zur Aktionswoche statt. Unter den Gästen waren Vertreter der Kommunalpolitik, des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege, der kommunalen Gesundheitswirtschaft sowie allgemeinbildender Schulen. Prof. Dr. Katharina Lüftl, Leiterin des Studiengangs Pflege an der TH Rosenheim, stellte in einem Vortrag über das Pflegestudium fest: „Pflege zu studieren heißt, etwas Sinnstiftendes und zugleich Abwechslungsreiches tun, praktisch und theoretisch lernen, gebraucht zu werden und in die eigene Zukunft zu investieren.“ An dem Tag berichteten zudem Studierende des Pflegestudienganges auf einer Podiumsdiskussion über ihre Motive und Erfahrungen.

In dieser Woche sind nun an allen allgemeinbildenden Schulen der Region Mühldorf am Inn Unterrichtsprogramme zu pflegerelevanten Themen gestartet. Vertreter des Studienganges Pflege der TH Rosenheim gestalten an elften und zwölften Klassen von Gymnasien, Fachober- und Berufsoberschulen erlebnisorientierte Workshops zur Aufklärung über die Erkrankung Demenz. Unter dem Titel „Demenz aber nicht De-Mensch“ wird an den Erfahrungen der Lernenden mit demenzerkrankten Menschen in ihrem privaten Umfeld angeknüpft, es werden Wissensgrundlagen geschaffen und Handlungsempfehlungen für den Umgang mit demenzerkrankten Menschen vermittelt.

Im Runden Tisch „Pflegenachwuchs“ arbeiten engagierte Akteure aus der Pflegepolitik, der Pflegebildung, dem Gesundheitsamt, der Agentur für Arbeit und Pflegeeinrichtungen zusammen, um potenzielle Auszubildende und Studierende proaktiv anzusprechen. Der Studiengang Pflege der Fakultät für Angewandte Gesundheits- und Sozialwissenschaften ist Gründungsmitglied dieser Arbeitsgruppe und wird durch Prof. Dr. Lüftl sowie durch Studiengangskoordinatorin Maria Elisabeth Fischer vertreten.