NEW SHELTER: langfristige Unterbringungskonzepte für Flüchtlinge mit Bleiberecht

Prof. Dr. Michael Körner und das Projektteam

„Mit dem Projekt New Shelter wollen wir einen Beitrag zur aktuellen Lage leisten. Dabei stehen ganzheitliche Lösungsansätze im Vordergrund, um die gesellschaftliche Integration der Flüchtlinge von vornherein mitzudenken“, erklärte Prof. Körner bei der Ausstellungseröffnung. Die einzelnen Teams widmeten sich unterschiedlichen Wohnprojekten und -formen sowie Gebäudearten. Die Studentin Kathrin Theil entwarf Pläne zur besseren räumlichen Nutzung sowie zur äußeren und inneren Aufwertung von Industriebauten, die häufig als Flüchtlingsunterkünfte umfunktioniert werden. Ganz konkret wurde es beim Projekt der Studierenden Christina Teusl: In Abstimmung mit den derzeit in der ehemaligen Seepension Happing am Happinger See lebenden Flüchtlingen, entwickelte sie ein Konzept zur besseren Nutzung des Gebäudes. Ein Anbau soll die Unterteilung in unabhängige Wohneinheiten ermöglichen. Um in den beengten Räumlichkeiten Privatsphäre zu gewährleisten, entwarf sie das Schlafmodul „New Bed Space“, das Stauraum, Rückzugsmöglichkeit und Sichtschutz in einem bietet.

Mit dem Bau von Wohndecks über Parkplätzen will ein weiteres Team integratives Wohnen für Geflüchtete fördern und gleichzeitig nicht optimal genutzte Flächen in Städten optimieren. Leicht aufzubauende und energetisch sinnvolle Wohnmodule sollen auf diesen Decks errichtet werden und bezahlbaren Wohnraum für die gesamte Gesellschaft bereitstellen: für Familien, Senioren, Flüchtlinge oder Alleinerziehende. Diese und weitere Konzepte können noch bis zum 9. Februar im Foyer der Hochschule Rosenheim betrachtet werden.

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