Hochschule Rosenheim weiht neue Abbundmaschine ein

Prof. Heinrich Köster, Hans Hundegger und Prof. Dr. Matthias Zscheile bei der Einweihung.

„Mit dieser neuen Maschinentechnik haben wir das Labor auf den Stand der zeitgemäßen Anforderungen gebracht und zu einem modernen, integrierten  Technologie- und Ausbildungszentrum für die industrielle Massivholzverarbeitung und Holzbautechnik weiterentwickelt“, so Laborleiter Prof. Dr. Matthias Zscheile. Besonderer Dank gelte an dieser Stelle dem Engagement der Firma Hundegger. Die moderne Labortechnik sei eine wichtige Voraussetzung, um die Ausbildung im Bereich Holzverarbeitung am Standort Rosenheim zu intensivieren. Hierzu trägt auch die verstärkte Kooperation zwischen LHK (Lehrinstitut Rosenheim e.V.) und Hochschule Rosenheim bei, die unter anderem auf eine optimale Nutzung der vorhandenen Personalkapazitäten abzielt. Das Ausbildungsprofil wird außerdem durch eine neue Studienprüfungsordnung für die holztechnischen Studiengänge der Hochschule Rosenheim ab dem Sommersemester 2017 geschärft. Diese sieht eine Verdoppelung der Lehrinhalte im Bereich Massivholzverarbeitung auf 5 Semesterwochenstunden im 4. Semester Holztechnik vor, mit einem neuen, separaten Praktikumsblock Massivholzverarbeitung. Ein wichtiger Schritt, damit für Unternehmen auch zukünftig genügend gut ausgebildete Fachkräfte in diesem Bereich zur Verfügung stehen.

Auch Hochschulpräsident Professor Heinrich Köster verwies in seiner Rede auf diesen volkswirtschaftlichen Auftrag. Um ausreichend Nachwuchs für diesen Wirtschaftszweig auszubilden, bedürfe es eines Zusammenspiels aller Akteure im Bereich Holzbau.

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