Hochschule Rosenheim und HEIDENHAIN verlängern Forschungskooperation

Beauftragung der F&E Projektphase 2 durch die HEIDENHAIN Geschäftsführung. Von links nach rechts: Oliver Heller, Prof. Heinrich Köster, Michael Grimm, Prof. Lutz Rissing, Dr. Hubert Ermer, Dr. Thomas Sesselmann, Prof. Dr. Rainer Hagl

HEIDENHAIN unterstützt die Hochschule Rosenheim seit vielen Jahren bei der Ausbildung junger Nachwuchskräfte im MINT-Bereich für die regionale Industrie. So wurde in der Aufbauphase des Studienganges Mechatronik eine Stiftungsprofessur über fünf Jahre finanziert. Die Beschaffung teurer Laboreinrichtungen, wie beispielsweise einer Roboterzelle für die Montageautomatisierung, eines Testsystems zur Qualifizierung hochintegrierter elektronischer Schaltungen oder eines Leistungsanalysators zur Wirkungsgradmessung elektrischer Antriebe, ermöglichte eine deutliche Verbesserung der Ausstattung vieler Hochschullabore im Bereich der Ingenieurwissenschaften.

Seit Herbst 2013 gibt es zwischen HEIDENHAIN und der Hochschule Rosenheim zusätzlich eine Kooperation im Bereich Forschung und Entwicklung. Ein Forscherteam der Fakultät für Ingenieurwissenschaften bearbeitet unterschiedliche Aufgabenstellungen bei mechatronischen Systemen. Wie bei vielen anderen Forschungsprojekten können die Aufgaben nicht von einzelnen Personen eines Fachgebietes gelöst werden. Das Team aus Professoren, wissenschaftlichen Mitarbeitern und Studierenden ist daher interdisziplinär zusammengesetzt: Elektrotechniker, Maschinenbauer, Mechatroniker und Physiker bearbeiten gemeinsam die Projekte. Die F&E-Aktivitäten wurden nun nach ca. dreijähriger Laufzeit von der HEIDENHAIN Geschäftsführung und leitenden Mitarbeitern der Entwicklung ganztägig evaluiert. In diesem Zusammenhang wurde auch das seit Frühjahr dieses Jahres zur Verfügung stehende Forschungslabor, das zwischenzeitlich mit aufwändigen und komplexen Versuchseinrichtungen ausgerüstet ist, eingeweiht. Die dafür erforderlichen Geräte und Einrichtungen wurden vollständig von HEIDENHAIN finanziert. Ebenso übernimmt das Unternehmen über vier Jahre die Finanzierung von fünf wissenschaftlichen Mitarbeitern des Projektes, die an einer kooperativen Promotion arbeiten.

Im Rahmen der Forschungsprojekte sind einige nationale und internationale Fach-publikationen erschienen und die Ergebnisse auf Tagungen und Kongressen vorgestellt worden. Die HEIDENHAIN Geschäftsführung und Mitarbeiter waren mit den bislang erzielten Ergebnissen sehr zufrieden, so dass die noch bis Ende 2017 laufende Projektphase 1, ab 2018 als Projektphase 2 für weitere vier Jahre fortgesetzt wird. Die Hochschule Rosenheim trägt durch die intensive Zusammenarbeit mit HEIDENHAIN im Bereich der Ausbildung, Weiterbildung, und F&E mit dazu bei, dass auch zukünftig ausreichend hochqualifizierte Menschen für die Entwicklung, die Fertigung und den Vertrieb technologisch führender Produkte in den Bereichen Positionsmesstechnik, Steuerungstechnik und Antriebstechnik für Werkzeugmaschinen sowie Fertigungseinrichtungen der Halbleiter- und Elektronikindustrie zur Verfügung stehen.

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