Herzlich Willkommen Herr Prof. Dr. Huber!

Nach Abschluss seines Psychologie-Studiums an der Ludwig-Maximilians-Universität München arbeitete Johannes Huber zunächst mehrere Jahre berufspraktisch in der Suchtprävention und klinisch-psychologischen Behandlung von Kindern und Jugendlichen. Die grundsätzliche Frage, welche Faktoren zur Entwicklung und Bildung von Kindern beitragen bzw. welche diese begünstigen oder erschweren, hatte für ihn von Anbeginn große praxisrelevante Bedeutung.

Seit nunmehr über zwölf Jahren befasst er sich intensiv mit pädagogischen Fragestellungen, welche die (früh-)kindliche Entwicklung und Sozialisation im Kontext familiärer und familienergänzender Umwelten betreffen. Von 2007 bis 2009 arbeitete Herr Huber an der Freien Universität Bozen/Brixen (Italien), unter Leitung von Prof. Wassilios Fthenakis, für die Landesregierung von Südtirol im Familienpräventionsprojekt „Familien früh stärken“. Durch die anschließende Mitarbeit in zwei unterschiedlichen Forschungsprojekten („Nationale Untersuchung zur Bildung, Betreuung und Erziehung in der frühen Kindheit“ [NUBBEK], Deutsches Jugendinstitut München; „Wirkungsstudie Innsbruck“ [W-INN], Universität Innsbruck) erwarb Herr Huber profunde Forschungserfahrungen im elementarpädagogischen Feld. Von 2010 bis Februar 2019 unterrichte Herr Huber als Universitätsassistent an der bildungswissenschaftlichen Fakultät der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck (Österreich) u.a. Entwicklungs- und Sozialisationstheorien im Feld der (frühen) Bildung und Erziehung. Im Jahr 2014 promovierte Herr Huber an der erziehungswissenschaftlichen Fakultät der Technischen Universität Dresden zum dialektischen Phänomen väterlicher An- und Abwesenheit.

Sein Lehrekonzept basiert auf einer interdisziplinären Forschungsorientierung, einem hohen Maß an Studierendenbeteiligung sowie dem Ziel einer wissenschaftsinformierten Praxisreflexion. Seine Forschungsinteressen liegen in der beobachtenden Kinder- und Kindheitsforschung sowie im anwendungsorientierten Transfer von familien- und entwicklungspsychologischen Erkenntnissen für (sozial)pädagogische Institutionen.

Herr Dr. Huber wurde zum Sommersemester 2019 an die Technische Hochschule Rosenheim berufen, wo er am Campus Mühldorf am Inn im Studiengang Pädagogik der Kindheit lehrt.

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und wünschen viel Erfolg!