Wie treffen ältere Menschen und ihre Familien Entscheidungen, wenn es zu Pflegebedürftigkeit kommt oder sich diese so verstärkt, dass neue Unterstützungsstrategien erforderlich sind? Wie können diese Übergangssituationen gemeinsam von den Betroffenen und den Fachpersonen der Gesundheitsberufe erfolgreich gestaltet und bewältigt werden?
Diesen Fragen geht der Forschungsschwerpunkt „PEP – Interprofessionelle und partizipative Entscheidungen in sich durch Pflegebedürftigkeit verändernden Lebenssituationen“ nach, den gemeinsam Professorin Dr. Katharina Lüftl, Professorin Dr. Birgit Prodinger und Professor Dr. Martin Müller, der auch Sprecher des Forschungsschwerpunkts ist, in einem kompetitiven Verfahren unter über 150 Anträgen der bayerischen HAWs für die Fakultät GSW eingeworben haben.
Ziel des Forschungsschwerpunktes ist es, sowohl gemeinsam mit der Praxis Strukturen für Forschung aufzubauen und zu etablieren, als auch Projekte durchzuführen und dafür Mittel einzuwerben. Für den Aufbau sind dem Forschungsschwerpunkt in den nächsten 4 Jahren 400.000€ zugesprochen worden. Ein großes Interesse am Thema des Schwerpunktes haben bereits in der Antragsphase über 20 Organisationen in der Region bekundet, mit denen zusammen nun ein geeignetes Praxisnetzwerk aufgebaut werden soll. Seit 1. Mai widmet sich die Schwerpunktkoordinatorin Regina Thalhammer, M.Sc. dieser Aufgabe. Die wissenschaftliche Mitarbeiterin Stefanie Skudlik, M.Sc. befasst sich in einem ersten Projekt mit dem Übergang in die stationäre Langzeitversorgung.