Duales Pflege-Studium: Akademische Ausbildung zum Wohl des Patienten

Studiengang Pflege

Bedingt durch die veränderte Altersstruktur der Gesellschaft zeichnet sich bis 2030 ein eklatanter Fachkräftemangel im Bereich der Pflege ab. Die Hochschule Rosenheim will dem drohenden „Pflegenotstand“ entgegenwirken. Gemeinsam mit fünf Berufsfachschulen für Altenpflege bzw. Krankenpflege der Region hat die Hochschule in einer Konzeptionsgruppe die Inhalte für ein ausbildungsintegrierendes Pflege-Studium in Südostoberbayern erarbeitet.

Studierende verknüpfen Ausbildung und Studium, um professioneller in der Patientenversorgung arbeiten zu können. Als Pflegeexperten sollen sie die Gesundheitsversorgung in der Region stärken. Aktuell läuft die Bewerbungsphase für die Ausbildungsplätze an den Berufsfachschulen. Bis 15. Juli ist die Bewerbung an der Hochschule Rosenheim möglich.

Geplant ist eine enge zeitliche und inhaltliche Verzahnung von theoretischem Unterricht an den Berufsfachschulen und praktischen Einsatzphasen in Kliniken, stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen sowie Lehrveranstaltungen der Hochschule.

Der Studiengang Pflege greift die durch demografischen Wandel und veränderte Versorgungsbedarfe im Gesundheitswesen gewachsenen Anforderungen an Fachkräfte im Bereich der Pflege auf. So stehen beispielsweise Pflegeforschung und Managementprozesse auf dem Stundenplan. Die Umsetzung neuer, wissenschaftlich erarbeiteter Konzepte für die Optimierung der pflegerischen Versorgung, innovative Diagnostikmethoden sowie Projekt- und Prozessmanagement spielen eine größere Rolle als in der bisherigen schulischen Ausbildung.

Weitere Informationen zum Studiengang Pflege, Zulassungsvoraussetzungen sowie zu den kooperierenden Berufsfachschulen unter www.fh-rosenheim.de/pflege.html