Wenn es darum geht, Stimmungen zu schaffen und Räume in Szene zu setzen, spielt Licht eine besondere Rolle. Für die Studierenden des Studienganges Innenarchitektur ist das Spiel mit Licht, Farben und Schatten ein besonders wichtiges Instrument. Für ihren Beitrag bei den „Rosenheimer Lichtern“ haben sich im Rahmen des 14-tägigen Kompaktseminares „Eventlicht“, unter der Leitung der Lehrbeauftragten Beatrice Seidt und Mathias Schmidt, 15 Studierende in der Lichtwerkstatt der Hochschule Rosenheim intensiv mit unterschiedlichen Technologien und Beleuchtungsszenarien beschäftigt. Vier Teams präsentierten ihre Entwürfe einer Jury mit dem City-Management am Ende der ersten Woche. Das Gewinnerkonzept wurde dann gemeinsam mit allen Studierenden in der zweiten Woche umgesetzt und im Rahmen der nächtlichen Veranstaltung präsentiert. Trotz des teils regnerischen Wetters lockte es so viele Besucher an, dass zwischenzeitlich sogar Anstehen angesagt war.
Fünf begehbare Räume in einem Konstrukt aus Decken und Stellwänden luden die Passanten ein, selbst gestalterisch tätig zu werden. Bunte Schattenwelten in der Rot-Grün-Blau-Box, beeindruckende Experimente mit Licht und Phosphorfarbe sowie das Spiel mit dem Licht, das aus bewegbaren Klappen in einer Wand austreten konnte, halfen den kleinen und großen Besuchern, das Medium Licht bewusst erlebbar und begreifbar zu machen. Beim Bau der Konstruktion wurden die Studierenden von den Werkstattmeistern der Holz- und Metallwerkstätten der Innenarchitektur unterstützt.
Die Bachelor- und Masterstudierenden werden während ihres Studiums an der Hochschule Rosenheim zu Experten in den Fachgebieten Raum, Objekt, Darstellung, Konstruieren, Bauökonomie und Licht ausgebildet. Die Absolventen dieses Studienganges arbeiten beispielsweise als Planer von Innenräumen und Einrichtungen, innenraumbezogenen Neu- oder Umbauten oder als Produktdesigner.