Studentin Deborah Reisner mit dem DAAD-Preis ausgezeichnet

Das Bild zeigt die Studentin Deborah Reisner.

Die Studentin Deborah Reisner hat den DAAD-Preis 2026 der TH Rosenheim erhalten. Die mit 1.000 Euro dotierte Auszeichnung des Deutschen Akademischen Austauschdienstes würdigt internationale Studierende, die neben sehr guten akademischen Leistungen ein besonderes gesellschaftliches Engagement zeigen. Der Preis wird seit mehr als zehn Jahren vergeben.

Reisner studiert im Masterstudiengang Hydrogen Technology am Campus Burghausen und engagiert sich seit Beginn ihres Studiums für ein lebendiges und vernetztes Campusleben. Auf ihre Initiative hin entstanden unter anderem das wöchentliche Sprachcafé sowie die „Student Club Fair“, bei der Studierende verschiedene Hochschulgruppen kennenlernen und neue Kontakte knüpfen können. Auch ein frei zugänglicher Spieleschrank am Campus geht auf ihre Idee zurück. „Ich glaube, dass eine starke Community viele Bereiche des Lebens verbessert und zum Erfolg beiträgt“, so die 27-jährige Studentin aus den USA. „Der DAAD-Preis bedeutet mir viel, weil er zeigt, dass der Aufbau einer Gemeinschaft wertgeschätzt wird und Unterstützung erhält.“ Sie hoffe, dass sich künftig noch mehr Personen für internationale Studierende engagieren.

Campus Burghausen sehr international geprägt

Professor Dr. Dominik Pentlehner, Dekan der Fakultät für Chemische Technologie und Wirtschaft am Campus Burghausen, betont: „Internationalisierung ist für Wissenschaft und Wirtschaft von großer Bedeutung. Ebenso wichtig ist es, internationale Studierende erfolgreich in der Hochschulgemeinschaft und der Gesellschaft zu integrieren. Deborah Reisner hat sich hierbei in herausragender Weise engagiert und gleichzeitig sehr gute Studienleistungen erbracht. Daher freut es uns, dass dieses Engagement mit dem DAAD-Preis gewürdigt wird.“ Der Campus Burghausen ist besonders international geprägt: Fast drei Viertel der Studierenden kommen aus dem Ausland.