Großer Erfolg für Gründerinnen und Gründer mit Verbindung zur Technischen Hochschule Rosenheim: Beim Gründerpreis Rosenheim 2026 wurden gleich zwei Teams mit Hochschul- und ROCkET-Bezug ausgezeichnet.
Insgesamt hatten sich 50 Teams aus Stadt und Landkreis beworben, 20 davon durchliefen ein intensives Bewertungsverfahren inklusive Workshop-Reihe. Die Auszeichnung wird von Stadt und Landkreis Rosenheim vergeben und würdigt besonders innovative, wirtschaftlich tragfähige Geschäftsideen aus der Region.
1. Platz: Dustin Maurer mit MedOS
Der erste Preis ging an Dustin Maurer, Masterstudent der Informatik (Studienrichtung Applied Artificial Intelligence) an der TH Rosenheim. Mit MedOS entwickelte er einen digitalen Co-Piloten für die Pflegesteuerung, der Daten in konkrete Handlungsempfehlungen für Kliniken übersetzt.
Die Jury überzeugte insbesondere der starke digitale Ansatz, die hohe Skalierbarkeit sowie das wirtschaftliche Potenzial der Lösung.
Maurer ist kein Unbekannter in der Rosenheimer Gründungsszene: Bereits 2025 gewann er bei der IDEAchallenge der TH Rosenheim die Auszeichnungen „Bestes Gesamtkonzept“ und „Größter Impact“. Aktuell wird er im Gründungszentrum der Hochschule intensiv begleitet.
2. Platz: Sophia Clemente mit CARE FOR TASTE
Der zweite Platz ging an Sophia Clemente mit CARE FOR TASTE, einem innovativen Schutzgel, das Zähne beim Weingenuss vor Säure und Verfärbungen schützt – ohne den Geschmack zu beeinflussen.
Clemente ist Ausgründerin aus dem ROCkET und nahm unter anderem am Startup Camp im Heutal 2025 teil, bei dem die TH Rosenheim Projektpartner war. Ihre Geschäftsidee überzeugte die Jury vor allem durch Innovationskraft und wirtschaftliches Potenzial.
ROCkET als Motor der Gründungskultur
Insgesamt zeigten sich beim Gründerpreis die starke Präsenz und Dynamik der TH Rosenheim im regionalen Gründungsökosystem: 18 Teams pitchten ihre Ideen, rund die Hälfte davon mit klarem Hochschulbezug.
Acht der teilnehmenden Teams wurden in der Gründungsberatung des ROCkET – Rosenheim Center for Entrepreneurship begleitet – dem Gründungszentrum der TH Rosenheim.
Prof. Dr. Stephanie Kapitza, Vizepräsidentin der TH Rosenheim und wissenschaftliche Leitung des ROCkET, betont:
„Der Gründerpreis Rosenheim zeigt in diesem Jahr eindrucksvoll, wie vielfältig und innovativ die Gründungskultur an der TH Rosenheim geworden ist. Zahlreiche spannende Pitches, viele davon mit klarem Hochschul-Hintergrund, machen deutlich, dass Studierende sowie Absolventinnen und Absolventen ihr Wissen nicht nur anwenden, sondern es aktiv in zukunftsweisende Lösungen verwandeln.“
Auch Sarah Baumann, Geschäftsführende Leitung ROCkET, unterstreicht die Bedeutung der gezielten Unterstützung:
„Acht der Teams, die beim Gründerpreis Rosenheim gepitched haben, wurden teils intensiv in der Gründungsberatung des ROCkET begleitet – ein klares Zeichen dafür, dass gezielte Unterstützung den Unterschied macht. Dieser Preis ist nicht nur eine Auszeichnung, sondern ein Startschuss für zukunftsweisende Unternehmen – und wir als ROCkET sind stolz, Teil dieses Erfolgs zu sein.“
Starke Rahmenbedingungen für Gründungen in der Region
Der Gründerpreis zeigt eindrucksvoll, wie eng Hochschule, Wirtschaftsförderung und regionale Partner zusammenarbeiten. Mit Angeboten wie dem ROCkET, praxisnahen Wettbewerben und gezielter Beratung schafft die TH Rosenheim optimale Voraussetzungen dafür, dass innovative Ideen aus dem Studium heraus in erfolgreiche Unternehmen überführt werden können.
Die ausgezeichneten Start-ups stehen beispielhaft für eine lebendige, technologieorientierte und gesellschaftlich relevante Gründungskultur – und für das große Innovationspotenzial der Region Rosenheim.