Hettich »Küche 2035«
Das Forschungsprojekt »Küche 2035« untersuchte im Auftrag von Hettich, wie sich Küchen unter zukünftigen gesellschaftlichen, technologischen und räumlichen Entwicklungen verändern werden.
Ausgangspunkt sind zentrale Trends: veränderte Ernährungs- und Konsumgewohnheiten, zunehmende Urbanisierung mit kleiner werdendem Wohnraum sowie flexible, offene Wohnkonzepte. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit, Küchen neu zu denken – funktional, räumlich und emotional. Acht Projektteams mit 29 Studierenden aus dem Bachelorstudiengang Innenarchitektur der Fakultät für Innenarchitektur, Architektur und Design (IAD) sowie aus dem Bachelorstudiengang Holzbau der Fakultät für Holztechnik und Bau (HTB) strukturierten diese Zukunftsprojekt anhand von drei Spannungsfeldern:
- Handarbeit vs. Automatisierung (Eigenarbeit vs. Technik/Robotik)
- Kochen vs. Essen (Zubereitung vs. Konsum/Inszenierung)
- High vs. Low Involvement (aktive Auseinandersetzung vs. minimale Auseinandersetzung)
Durch die Kombination dieser Dimensionen entstehen acht unterschiedliche Nutzungsszenarien, die von der nachhaltigen, handwerklich geprägten »Macher-Küche« bis hin zur vollständig automatisierten, serviceorientierten Smart-Küche reichen.
Ziel des Projekts war es, diese Möglichkeitsräume systematisch zu analysieren und daraus innovative Konzepte für Küchen zu entwickeln, die sowohl funktionale Anforderungen als auch unterschiedliche Lebensstile und Bedürfnisse der Nutzer im Jahr 2035 berücksichtigen.
Betreuung
Publikationen
- Hettich_Kueche-2035.pdf 27 MB
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Hettich GmbH & Co. oHG