Praktikumsmöglichkeiten in Japan: Globalintern+ unterwegs in Tokio

Wie mutig – und wie spannend: Als die erste Kohorte der Studienrichtung International Business Studies (IBS) nach ihren Wunschländern für Auslandspraktika gefragt wurde, stand Japan ganz oben auf der Liste. Ein ambitioniertes Ziel, das im Rahmen des HAW-Kurzprojekts Globalintern+ nun aktiv verfolgt wird.

 

Ende Februar 2026 reiste Tatjana Erlewein, Internationalisierungs-Referentin der Fakultät Betriebswirtschaft, nach Tokio, um neue Praktikumsplätze für Studierende zu akquirieren. Für die Wirtschaftssinologin war die Reise nicht nur beruflich, sondern auch interkulturell besonders interessant. Obwohl sie mit asiatischen Wirtschaftsräumen vertraut ist, wurden ihr die Besonderheiten Japans bereits bei der Ankunft am Flughafen in Tokio deutlich.

 

„In Japan wird wirklich nichts dem Zufall überlassen“, berichtet sie. „Neben klaren Wegweisern stehen überall Verantwortliche, die Reisenden zusätzlich Orientierung geben und dafür sorgen, dass Abläufe reibungslos funktionieren.“

 

Während ihres Aufenthalts führte Tatjana Erlewein mehrere Gespräche mit potenziellen Praktikumsunternehmen in Tokio. Die Gespräche verliefen vielversprechend: Es konnten neue Unternehmenskontakte geknüpft und konkrete Praktikumsmöglichkeiten für Studierende identifiziert werden.

 

Dabei weist sie auch auf eine wichtige Voraussetzung hin: „In vielen Unternehmen – insbesondere in kleineren Betrieben – werden von Praktikantinnen und Praktikanten grundlegende Japanischkenntnisse erwartet. Studierenden, die sich für ein Praktikum in Japan interessieren, empfehle ich daher, frühzeitig erste Sprachkenntnisse zu erwerben.“

 

Die neu gewonnenen Praktikumsangebote in Japan werden der IBS-Community im Learning Campus zur Verfügung gestellt. Studierende, die sich dafür interessieren oder Fragen zur Vorbereitung haben, können sich jederzeit an Tatjana Erlewein, Internationalisierungs-Referentin der Fakultät Betriebswirtschaft, wenden.

Kontakt: int-biz@th-rosenheim.de

 

Und es steht bereits der nächste Schritt der Projektarbeit an: Ende Juni wird die Projektverantwortliche Prof. Dr. Carolin Fleischmann die neu geknüpften Kontakte bei einem weiteren Besuch in Tokio vertiefen und weiter ausbauen. Denn wer die Region kennt, weiß: Erfolgreiche Kooperationen entstehen hier vor allem durch kontinuierliche Beziehungsarbeit und persönliche Begegnungen. Mit dem weiteren Besuch soll daher die Grundlage für nachhaltige Partnerschaften mit Unternehmen geschaffen werden – und somit noch mehr spannende Praktikumsmöglichkeiten für zukünftige IBS-Studierende.

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