Internationale Zusammenarbeit in Belgien

Eine Woche lang mit Studierenden aus ganz Europa zusammenarbeiten, teils online, teils auf dem Campus: Das ist das Prinzip hinter dem sogenannten Blended Intensive Programme (BIP), einem internationalen Bildungsformat mit großem Potenzial. Bachelor-Studierende der Betriebswirtschaftslehre reisten von Rosenheim zur PXL University of Applied Sciences nach Hasselt, um an diesem BIP zum Thema KI in Global Business teilzunehmen. „Was das Beste daran ist? Die Leute, die man kennenlernt!“, sagen die internationalen Studierenden einstimmig.

Während dieses BIP arbeiten Studierende aus Kroatien, Malta, Belgien und Deutschland intensiv in internationalen Teams zusammen. Sie kombinieren Online-Vorbereitung mit einer Präsenzwoche in Hasselt, wo sie Vorlesungen aus verschiedenen Fachbereichen wie IT und Marketing besuchen. Anschließend führen sie die Informationen aus diesen Vorlesungen in einem einzigen Projekt zusammen, das sie am Ende der Woche präsentieren. „Am Anfang arbeitet man noch etwas getrennt, aber dann verteilt man die Rollen und es fügt sich ganz natürlich zusammen“, sagt Nicholas Harmer aus Malta.

Die Mischung der Nationalitäten sorgt für eine besondere Dynamik. „Jeder denkt anders, und genau das macht es interessant. Wir haben unterschiedliche Kulturen und lernen ständig voneinander“, sagt Martina Jančić. „Ich bin zum Beispiel sehr laut und präsent – typisch kroatisch“, lacht sie. „Aber man lernt, miteinander umzugehen, und deshalb bin ich froh, dass ich das gemacht habe.“

 

Wie bei jedem guten Auslandsaufenthalt spielt auch der soziale Aspekt eine große Rolle. Nach dem Unterricht erkunden die Studierenden gemeinsam die Stadt, von Cafés bis hin zu sportlichen Aktivitäten wie Padel oder Bowling. „Wir haben uns hier wirklich schnell angefreundet“, sagt Maite Mulders aus Belgien. „Wir schmieden bereits Pläne, uns später wiederzusehen – auf Malta, in Zagreb oder in Deutschland“, fügt Leonardo Nuara von der Technischen Hochschule Rosenheim hinzu.


Laut Jan Castermans, Internationalisierungskoordinator bei PXL Digital und Gastgeber dieses BIP, wurde diese Kombination bewusst aufgebaut. „Wir bringen Studierende aus verschiedenen Studiengängen zusammen und bieten auch soziale Aktivitäten an. Das hilft dabei, wirklich eine Gruppe zu bilden, damit sie reibungslos am Projekt zusammenarbeiten können.“, sagt er.

Kein Erasmus-Austausch: Das kurze Format erklärt auch, warum BIPs immer beliebter werden. Im Gegensatz zu einem traditionellen Erasmus-Austausch, der Monate dauert, verbringen die Studierenden hier nur eine Woche im Ausland. „Das senkt die Hemmschwelle enorm“, sagt Jan Castermans. Studierende, die zögern oder für die ein längerer Aufenthalt nicht machbar ist, sammeln auf diese Weise dennoch erste internationale Erfahrungen. „Viele Teilnehmer geben nach einer solchen Woche an, dass sie sich nun motiviert fühlen, einen längeren Erasmus-Austausch zu absolvieren“, sagt Castermans.

Begleitet wurden die Rosenheimer Studis von Prof. Dr. Carolin Fleischmann. Die TH Rosenheim bedankt sich bei der PXL Hasselt für die Ausrichtung dieses BIP und die Integration unserer Studierenden. Wir freuen uns auf zukünftige Kooperationen!

 

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