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Inhaltliche und personelle Erweiterung in PARTICIPATE

Der Forschungsschwerpunkt PARTICIPATE erweitert sein inhaltliches Profil: Künftig stehen nicht mehr ausschließlich Übergänge im Kontext von Pflegebedürftigkeit im Fokus, sondern auch verändernde Lebenssituationen im Zusammenhang mit Altern und Krankheit. Damit rücken Übergänge in früheren Lebensphasen sowie präventive Ansätze stärker in den Mittelpunkt der Forschung.

Mit dieser Weiterentwicklung stärkt PARTICIPATE zugleich seinen interdisziplinären Ansatz. Unter der Sprecherinnenschaft von Prof. Dr. Katharina Lüftl und der Koordination durch Stefanie Skudlik (M.Sc.) und Regina Thalhammer (M.Sc.) (Bereich Pflegewissenschaft und Versorgungsforschung) wird der Forschungsschwerpunkt durch Christina Heldt (M.A., Bereich Soziale Arbeit) wissenschaftlich unterstützt. Neu im Forschungsschwerpunkt engagieren sich Prof. Dr. Marcel Sailer (Pflegewissenschaft), Prof. Dr. Michaela Schunk (Versorgungsforschung und Public Health) und Prof. Barbara Solf-Leipold (Sozialarbeitswissenschaft, Partizipation und Sozialraumorientierung). Die gebündelten Expertisen ermöglichen es, Übergänge im Kontext von Krankheit, Altern und Pflegebedürftigkeit ganzheitlich, partizipativ und interprofessionell zu erforschen und weiterzuentwickeln.

Veranstaltung „Beratung im Fokus“

Am 21. April 2026 begrüßte der Forschungsschwerpunkt seine regionalen Praxispartner zur Präsentation und Diskussion von Erkenntnissen aus drei gemeinsam durchgeführten Forschungsprojekten. Diese befassten sich mit dem Übergang von pflegenden Angehörigen in Pflegesituationen (Projekt PAsst), dem Übergang pflegebedürftiger Personen in die häusliche Unterversorgung bei krankheitsbedingtem Wegfall pflegender Angehöriger (Projekt Prev-It) und dem Übergang aus der Häuslichkeit in das Pflegeheim (Projekt Participate NH). In allen drei Projekten zeigten sich Beratungsinterventionen als zentrale Verbesserungsinstrumente. Konzipiert und erprobt wurden Ansätze der Peer-Beratung und der Beratung durch Fachpersonen wie z.B. Pflegeberatender, ambulante Pflegedienste oder eine Coummunity Health Nurse.

Im großen Rathaussaal der Stadt Rosenheim kamen Vertreter*innen der kommunalen Verwaltung und kommunaler Träger der Pflegeversorgung sowie des Gesundheitswesens zusammen, tauschten sich über die erprobten Ansätze sowie die Pilotierungserfahrungen aus und zogen Schlussfolgerungen für Folgeprojekte. Prof. Dr. Katharina Lüftl nahm dabei die Gelegenheit wahr, ihren herzlichen Dank für die verlässliche und gute Kooperation auszusprechen und honorierte dabei insbesondere die Zeitressourcen, die in der Praxis für die Rekrutierung von Projektteilnehmendenrn, Interviewpartner*innenn und Proband*innenen aufgebracht werden. Ein besonderer Dank galt dabei dem Christlichen Sozialwerk Degerndorf-Brannenburg-Flintsbach e.V.Flintsbach-Brannenburg, Projektpartner im Projekt PAsst, und den ehrenamtlichen Peer-Beratendenrn, die für die Präventionsarbeit mit pflegenden Angehörigen gewonnen werden konnte (s. Foto unten).

Forschungsschwerpunkt PARTICIPATE tritt Verein Pro Senioren bei

In verschiedenen Projekten hat der Forschungsschwerpunkt PARTICIPATE von der engen Zusammenarbeit mit dem Verein Pro Senioren profitiert und so zum Beispiel Zugang zu Zielgruppen seiner Arbeit gewonnen. Nun ist PARTICIPATE auch offiziell Vereinsmitglied geworden. Ziel ist es, im Netzwerk Pro-Senioren Rosenheim mit lokalen Einrichtungen in Verbindung zu kommen, um z.B. Versorgungsprobleme zu identifizieren oder Forschungsergebnisse gezielt in die regionale Versorgungspraxis übertragen zu können. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!

 

Starke Partner für die nächste Projektphase von PARTICIPATE-NH: Uni Heidelberg, MD Bayern und TH Rosenheim im Austausch

Der Übergang in ein Pflegeheim ist für viele ältere Menschen und ihre Angehörigen eine große Herausforderung. Genau hier setzte das erste Modellprojekt des Forschungsschwerpunkt PARTICIPATE-NH (2021–2025) an: Es entwickelte eine Beratungsintervention, die die Teilhabe der Betroffenen stärkt und Angehörige entlastet in der Planung und während dem Übergangsprozess entlastet– mit vielversprechenden Ergebnissen aus der Pilotphase.

Nun geht es in die nächste Runde: Im Januar 2026 tauschten sich die Universität Heidelberg, die TH Rosenheim und der MD Bayern zur Planung eines Folgeprojekts aus. Ziel ist eine multizentrische Studie, in der die Wirksamkeit der Intervention umfassend geprüft wird. Auch gesetzliche Krankenkassen sollen künftig eingebunden werden.

An dem Treffen nahmen Prof. Dr. Martin Müller und Julia Starman (Universität Heidelberg), Marinus Lemhöfer (Leiter Begutachtung und Qualität Pflege, Region Nord, MD Bayern) sowie Prof. Dr. Katharina Lüftl (Sprecherin des Forschungsschwerpunkts PARTICIPATE) und Stefanie Skudlik (Doktorandin im Projekt PARTICIPATE-NH; Koordinatorin des Forschungsschwerpunkts) teil.

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