Modulare Winterräume für alpine DAV-Hütten
Der Deutsche Alpenverein (DAV) steht vor einer großen Herausforderung. Seit den Anfängen des Alpinismus sind gut 150 Jahre vergangen und viele der Vereinshütten sind stark sanierungsbedürftig. Gleichzeitig stellen Klimawandel, Nachhaltigkeitsanforderungen und erhöhte Sicherheitsauflagen neue Herausforderungen an die alpine Architektur. Insbesondere die verschärften Brandschutzanforderungen führen dazu, Winterräume - als ganzjährig zugängliche Notunterkünfte - künftig als eigenständige Baukörper aus den Hütten auszulagern.
Im Mittelpunkt des Projekts steht die Entwicklung einer modularen Gebäudestruktur mit 6 bis 20 Übernachtungsplätzen. Das Entwurfskonzept soll flexibel auf unterschiedliche topografische Bedingungen reagieren können, eine serielle Vorfertigung ermöglichen und zugleich erweiterbar sein. Angestrebt wird eine kombinierte Nutzung als Schutzraum im Winter sowie als Selbstversorgerhütte während der Sommermonate.
Der Entwurf wurde exemplarisch am Beispiel des Hallerangerhauses im Karwendelgebirge in Tirol erarbeitet. Zur Einführung in die Thematik hat eine Exkursion mit Hüttenübernachtung stattgefunden.
Die Projektarbeit entstand in interdisziplinärer Zusammenarbeit von Studierenden des Bachelorstudiengangs Innenarchitektur der Fakultät für Innenarchitektur, Architektur und Design (IAD) und des Masterstudiengangs Bauingenieurwesen mit Studienschwerpunkt Holzbau der Fakultät Holztechnik und Bau (HTB).
Betreuung
Prof. Denise Dih (IAD)
Prof. Dr.-Ing. Daniela Neuffer, Prof. Dr.-Ing. Maren Kohaus und Prof. Dr.-Ing. Bernhard Maurer (HTB)
Projekt-Publikationen
- Nullgrad_Plakate.pdf 36 MB
- Nullgrad_Booklet.pdf 13 MB
- RHO8_Plakate.pdf 30 MB
- RHO8_Booklet.pdf 34 MB
- Topox_Plakate.pdf 6 MB
- Topox_Booklet.pdf 13 MB
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