Mehrere Auszeichnungen für Informatik-Projekte beim Innovationspreis 2025

Gleich zwei Auszeichnungen beim Innovationspreis 2025 gingen an Projekte von Studierenden bzw. Absolventen der Fakultät für Informatik. Gemeinsam mit der regionalen Wirtschaftsvereinigung Seeoner Kreis würdigte die Technische Hochschule Rosenheim bereits zum dritten Mal herausragende Forschungs- und Transferleistungen. Der Preis ist mit insgesamt 11.000 Euro dotiert und wurde in drei Kategorien vergeben.

„Wir sind jedes Mal wieder beeindruckt von den großartigen Ideen, die eingereicht werden“, betonte Gerald Rhein, Vorsitzender des Seeoner Kreises und Mitglied der Jury. Auch Vizepräsident Professor Dr. Peter Niedermaier hob die Bedeutung des Preises hervor: „Wir honorieren die enorme Kreativität und das hervorragende Engagement, das Forscherinnen und Forscher an unserer Hochschule zeigen. Sie beweisen eindrucksvoll, wie praxisnah an der TH Rosenheim an Zukunftslösungen gearbeitet wird.“

Im Vorfeld der Preisverleihung präsentierten sich die nominierten Projekte beim „Tag der Forschung“ in einer messeähnlichen Atmosphäre im Foyer der Hochschule. An kleinen Ständen mit Projektplakaten konnten sich Besucherinnen und Besucher direkt mit den Projektverantwortlichen austauschen. Ergänzend dazu stellten alle Teams ihre Arbeiten in kurzen Pitches vor, bevor Publikum und Jury gemeinsam über die Preisvergabe entschieden.

Besonders erfreulich für die Fakultät für Informatik: Gleich mehrere ausgezeichnete Projekte stammen aus ihrem Umfeld. In der Kategorie der studentischen Arbeiten ging der erste Preis an Odai Alasmar, Absolvent des Bachelorstudiengangs Applied Artificial Intelligence. Seine Abschlussarbeit zur Erfassung von Photovoltaik-Anlagen auf Gebäuden anhand von Luftbildaufnahmen greift ein zentrales Thema der Energiewende auf.

Der zweite Preis in dieser Kategorie ging an Paul-Gerhard Barbu, Absolvent des Masterstudiengangs Informatik. Er entwickelte eine Anwendung zur Übersetzung von Texten in einfache Sprache und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur barrierefreien Kommunikation. Den dritten Platz belegte ein Projekt zur Prognose von Photovoltaik-Leistungen.

In der Kategorie „Forschungsprojekte“ wurde Vitus Zenz, Doktorand aus dem Zentrum für Forschung, Entwicklung und Transfer der TH Rosenheim, ausgezeichnet. Er arbeitet an einem Verfahren, mit dem sich Holzabfälle in Rohstoffe für umweltfreundliche Kunststoffe umwandeln lassen. Weitere Preise gingen an Projekte zur holzbasierten Bioökonomie und zur additiven Fertigung. Ein Sonderpreis für besondere Nachhaltigkeitswirkung wurde für Forschungsarbeiten zur Nutzung von Holzfaserstoffen als Torfersatz vergeben.

Wir gratulieren allen Preisträgerinnen und Preisträgern herzlich zu ihren Auszeichnungen - und freuen uns besonders über die innovativen Beiträge aus der Fakultät für Informatik.

Für die Fakultät für Informatik unterstreichen die Auszeichnungen einmal mehr, wie stark Studierende und Forschende mit ihren Arbeiten zur Lösung aktueller gesellschaftlicher Herausforderungen beitragen – und wie eng Lehre, Forschung und Praxis an der TH Rosenheim miteinander verzahnt sind.

Impressionen vom Tag der Forschung und dem Innovationspreis 2025

 

 

Weitere Details zum Innovationspreis 2025 sind im Newsbeitrag der Hochschule zu finden.