Wirtschaftsbarometer Rosenheim

Äußerst optimistische Lage und Erwartungen im Dezember

Die aktuellen Ergebnisse  des Wirtschaftsbarometer Rosenheim, erbrachten eine spürbare Verbesserung in den Einschätzungen der aktuellen Geschäftslage! Das Wirtschaftsbarometer Rosenheim ist eine monatliche Umfrage der Fakultät für Betriebswirtschaft an der TH Rosenheim.

Der entsprechende Saldo aus positiven und negativen Beurteilungen verbesserte sich um 12,9 Punkte auf positive +16,0. Einen regelrechten Sprung machten auch die Geschäftserwartungen für die kommenden 6 Monate, dieser Saldo kletterte auf optimistische +19,0, nachdem er vor Monatsfrist, mit -14,8 noch im pessimistischen Bereich lag.

Die vergleichbaren Werte des ifo-Institutes für Deutschland konnten sich ebenfalls verbessern. Die Geschäftslage stieg um 1,4 Punkte auf -19,6, die Geschäftserwartungen deutlich stärker um 10,2 auf 
-7,7. Sie sind damit aber immer noch eher pessimistisch und deutlich schwächer, als in Rosenheim.

Starke Unterschiede zwischen den Gewerbezweigen bezüglich Mitarbeiter- und Investitionsplanung

In den Quartalsfragen wurden die teilnehmenden Unternehmen wieder nach Ihren Planungen in Bezug auf die Mitarbeiteranzahl und Investitionshöhe befragt. Die Ergebnisse variieren stark nach den Gewerbezweigen. So planen 36 % der Dienstleistungsunternehmen und 33 % der Einzelhandelsunternehmen innerhalb der nächsten 12 Monate ihr Personal aufzustocken. Noch vor 3 Monaten wollten dies nur 15 % bzw. 29 % . Dagegen planen im verarbeitenden Gewerbe lediglich 14 % eine Erhöhung, aber 43 % eine Reduzierung. Letzteres plant im Dienstleistungssektor kein Unternehmen und im Einzelhandel 33 %.

Noch gravierender sind die Unterschiede in Bezug auf die Investitionsplanungen. Ebenfalls 36 %  bzw. 33 % der Dienstleistungs- und Einzelhandelsunternehmen planen eine Erhöhung der Investitionen, eine Steigerung von 11 % bzw. 4 %. Nur 14 % planen im verarbeitenden Gewerbe eine Zunahme, im Vorquartal waren es noch 36 %.

Sehr hoch ist aber in allen Wirtschaftszweigen der Anteil der Unternehmen, die eine Kürzung der Investitionen planen. Am geringsten ist er noch im Dienstleistungssektor mit 27 % (nach 8 % im 3. Quartal). Im Einzelhandel und verarbeitenden Gewerbe will jedes 2. Unternehmen die Investitionen reduzieren, im Vorquartal waren dies nur 4 % (Einzelhandel) bzw. 36 % (verarbeitendes Gewerbe.

Vollständige Auswertung vom Dezember (PDF)

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Was ist das Wirtschaftsbarometer?

Das Wirtschaftsbarometer Rosenheim ist ein Informationsmedium für Rosenheimer Unternehmen und die Öffentlichkeit. Per Umfrage über das Internet holt es Stellungnahmen der gewerblichen Wirtschaft zu aktuellen regionalen und überregionalen Fragestellungen ein und erfasst so die momentane Lage der Wirtschaft im Stadt- und Landkreis Rosenheim.

Anhand der Erwartungen der Entscheidungsträger der Wirtschaft für die nahe Zukunft, sowie über einen Vergleich mit der Vorperiode lassen sich Trends aufzeigen.

Projektleiter des Wirtschaftsbarometers Rosenheim ist Prof. Dr. Bernd Gussmann.