Zwei Tage lang tauschten Studierende des Masterstudiengangs International Management den Hörsaal gegen die besondere Atmosphäre der Fraueninsel im Chiemsee. Im Rahmen des Mastermoduls „Mindful Business“ wurde die Vorlesung durch die Lehrbeauftragte Kathrin Müller in das Kloster Frauenwörth verlegt – mit viel Raum für Reflexion, Austausch und praktische Übungen.
Im Mittelpunkt standen zentrale Themen einer achtsamen und zukunftsorientierten Arbeitswelt: achtsame Kommunikation, Empathie und Mitgefühl sowie stärkenorientiertes Arbeiten. Die Studierenden setzten sich damit auseinander, wie Kommunikation bewusster gestaltet werden kann, welche Rolle Empathie und Mitgefühl im beruflichen Führungs-Kontext spielen und wie individuelle Stärken im Team sichtbar und nutzbar werden.
Ein besonderer Programmpunkt war die Arbeit mit einem externen Trainer: Die Studierenden identifizierten ihre persönlichen Top 5 Stärken nach Gallup und reflektierten anschließend, wie diese im Studium, im Berufsleben und in der Zusammenarbeit mit anderen eingesetzt werden können. Dabei wurde deutlich, wie unterschiedlich Teams zusammengesetzt sind – und welches Potenzial entsteht, wenn diese Vielfalt bewusst wahrgenommen und genutzt wird.
Neben theoretischen Impulsen spielte auch das gemeinsame Erleben eine wichtige Rolle. Viele Übungen fanden draußen in der Natur statt und luden dazu ein, Achtsamkeit nicht nur als Konzept zu verstehen, sondern unmittelbar zu erfahren. Am Abend übernahmen die Studierenden selbst Verantwortung: Im Rahmen eines kleinen Projekts wurde gemeinsam gekocht – eine praktische Übung in Organisation, Kommunikation und Teamarbeit.
Die zwei Tage auf der Fraueninsel boten damit nicht nur fachliche Impulse, sondern auch Zeit für Begegnung, Perspektivwechsel und gemeinsames Lernen. Ein herzliches Dankeschön gilt allen Studierenden für ihre Offenheit, ihr Engagement und die Bereitschaft, sich auf neue Formen des Lernens einzulassen.