Holzbau und Ausbau

Warum Holzbau?

Bauen mit Holz ist nachhaltig, zukunftsweisend und innovativ. Der nachwachsende Baustoff punktet mit einzigartigen Eigenschaften, die modernes Bauen möglich machen. Vom einfachen Carport, über leichtgewichtige Aufstockungen bis zum weitgespannten komplexen Ingenieurtragwerk ist Holz eine hervorragende Möglichkeit für die Konstruktion und sorgt nebenbei auch noch für ein gutes Raumklima.

Warum Ausbau?

Im Studiengang Holzbau und Ausbau liegt ein Schwerpunkt neben der klassischen Bauingenieurausbildung auf dem technischen Gebäudeausbau. Dieser wird durch die fortschreitende Digitalisierung und Vernetzung immer wichtiger und bietet auch in der Sanierung und Nachverdichtung enorme Chancen.

Welche Inhalte?

Ob ästhetisch, ökonomisch oder baubiologisch, das Bauen mit Holz ist zukunftsweisend und sorgt für stabile berufliche Perspektiven. Das Studium Holzbau und Ausbau in Rosenheim ist aufgrund der Kombination von Konstruktion, Bauphysik, Gebäudetechnik und betriebswirtschaftlicher Ausbildung weltweit einzigartig. Die qualifizierte Ausbildung sowie der enge Bezug zur Praxis schaffen beste Voraussetzungen zu einer eigenverantwortlichen Berufstätigkeit und innovativen Ansätzen.

Was bietet Rosenheim?

Als europaweit führende Ausbildungsstätte im Holzbereich und wichtigste Bildungseinrichtung Südostoberbayerns verbindet die Technische Hochschule Rosenheim ein regionales Profil mit internationalem Renommee. Enge Kontakte zu zahlreichen Unternehmen in einer der wirtschaftlich stärksten Regionen Deutschlands ermöglichen ein praxisorientiertes Studium, in dem die rund 6.000 Studierenden anhand von realen Projekten Kompetenzen für die spätere Karriere erwerben. Eine familiäre Atmosphäre, persönliche Betreuung und der intensive Kontakt zwischen Studierenden und Lehrenden schaffen ebenso wie die moderne Infra-struktur auf dem Campus optimale Studienbedingungen.

Daneben bietet Rosenheim mit vielen Seen und Nähe zu den Bergen vielfältige Freizeitmöglichkeiten Die Lebensqualität ist durch das ausgeglichene Verhältnis von Stadt zu Land hervorragend. An der Hochschule gibt es zudem eine Vielzahl von Angeboten im Bereich Musik, Gemeinschaft, Kultur und Sport.

Studienaufbau und Module

Das Studium Holzbau und Ausbau zeichnet sich durch seine anwendungsorientierte Lehre aus und vermittelt eine auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden beruhende, breit angelegte ingenieurwissenschaftliche Ausbildung. Kernbereiche des Studiengangs sind:

Dem Studium vorausgesetzt ist eine 12-wöchige Vorpraxis, die bis zum Ende des 3. Studiensemesters zu absolvieren ist. Im Rahmen der sechs theoretischen Semester befasst sich das Studium eingehend mit den Kernbereichen. Das fünfte Semester dient als Praxissemester. Fester Bestandteil des Studiums sind Forschung und Entwicklung, ebenso wie Exkursionen zu Unternehmen der Holzbaubranche. Die Bachelorarbeit zeichnet sich durch einen starken

Holz- und Praxisbezug

Fester Bestandteil des Studiums sind Forschung und Entwicklung, ebenso wie Exkursionen zu Unternehmen der Holzbaubranche. Die Bachelorarbeit zeichnet sich durch einen starken Praxisbezug aus und bietet auch die Möglichkeit Projekte in der freien Wirtschaft zu realisieren. Absolventen und Absolventinnen schließen als Bachelor of Engineering ab und verfügen gemäß Bayerischer Bauordnung Art. 61 Abs. 3 über die kleine Bauvorlageberechtigung für Holzbauten.

Vorpraxis / Praxissemster

Vor bzw. während des Studiums der Holztechnik sind Praktika in folgendem Rahmen zu absolvieren:

 

  1. Vorpraxis von mindestens 12 Wochen Dauer (in der Regel vor dem Studium, spätestens jedoch bis zum Eintritt in das 4. Studiensemester. Kann bei einer Berufsausbildung teilweise erlassen werden.)
  2. Praxissemester in mit Ingenieurstätigkeit von 18 Wochen Dauer (in der Regel im 5. Semester.)

Hilfreich für ein erfolgreiches Studium sind praktische Vorerfahrungen, erworben etwa durch eine Ausbildung in einer Tischlerei, Zimmerei oder in verwandten Berufen. Eine Berufsausbildung, Erfahrungen im Umgang mit Holz oder Praktika in einem holzverarbeitenden Betrieb sind zwar wünschenswert, sind aber vor Beginn des Studiums nicht zwingend erforderlich.

 

+ Regelung zur Vorpraxis

+ Regelung zum Praxissemster 

Nah an der Praxis

Wer im Holzbau- und Ausbaugewerbe, insbesondere in mittelständischen Unternehmen Führungspositionen anstrebt und dort erfolgreich tätig sein will, braucht technisches Wissen und praktische Erfahrung. Ein Studium oder eine praktische Ausbildung alleine vermittelt jeweils nur ein Wissen über Teilbereiche.

Um diese Lücke zu schließen, wurde ein die Theorie und Praxis vernetzendes Verbundstudium entwickelt. Die zukünftigen Ingenieurinnen und Ingenieure des Holzbaues und Ausbaues erwerben parallel zum Studium den Abschluss in einem der folgenden Ausbildungsberufe:

Das Studium mit vertiefter Praxis bietet die Möglichkeit, zusätzlich umfangreiche Praxiserfahrung zu sammeln. Während der vorlesungsfreien Zeiten und im Praxissemester arbeiten die Studierenden gegen Vergütung in einem Unternehmen – ohne einen Berufsabschluss zu erwerben.

Karrierechancen

Future employers