Politik und Hochschule im Austausch über die Zukunft

Das Bild zeigt Vertreterinnen und Vertreter der SPD zusammen mit Mitgliedern der Hochschulleitung.
Unten: Gabriele Leicht (3. Bürgermeisterin), Prof. Heinrich Köster (Präsident TH Rosenheim), Holger Grieshammer (Fraktionsvorsitzender SPD im Landtag). Mitte: Prof. Dr. Nicole Strübbe (Vizepräsidentin TH Rosenheim und stellvertretende Hochschulfrauenbeauftragte), Thomas Frank (Stadtrat), Elisabeth Jordan (Stadträtin), Markus Rinderspacher (Vizepräsident Bayerischer Landtag). Oben: Reka Molnar (Stadträtin), Klaus Stöttner (MdL a.D., Hochschulratsvorsitzender), Jonah Werner (Stadtrat)

Wie kann der Wissenschafts- und Bildungsstandort Rosenheim auch künftig erfolgreich bleiben? Welche Rahmenbedingungen braucht eine Hochschule, um Innovation voranzutreiben und junge Menschen für Zukunftsthemen zu begeistern? Diese und weitere Fragen standen im Mittelpunkt eines Austauschs zwischen der TH Rosenheim, den Vorsitzenden der SPD-Fraktion im Bayerischen Landtag und Rosenheimer Stadträten.

Präsident Professor Heinrich Köster, Vizepräsidentin Professorin Dr.-Ing. Nicole Strübbe und Hochschulratsvorsitzender Klaus Stöttner, MdL a. D., begrüßten Holger Grieshammer, Fraktionsvorsitzender der SPD im Bayerischen Landtag, sowie Markus Rinderspacher, Vizepräsident des Bayerischen Landtags, zu einem offenen und konstruktiven Gespräch an der Hochschule. In diesem ging es um die dynamische Entwicklung der TH Rosenheim und ihrer Standorte, die zunehmende Internationalisierung in Studium, Lehre und Forschung sowie aktuelle und geplante Vorhaben in Forschung, Entwicklung und Transfer. Auch die bauliche Weiterentwicklung der Hochschule und die Schaffung von studentischem Wohnraum waren zentrale Themen.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Förderung von Frauen und der Stärkung der Gleichstellung. Mit Blick auf die Zukunft der Bildungslandschaft wurde zudem die Bedeutung einer engen Zusammenarbeit zwischen Hochschule, Politik und Ministerien hervorgehoben. Besonders im Fokus stand die MINT-Förderung bereits im Grundschulalter. In diesem Zusammenhang stellte die TH Rosenheim auch das geplante Science-Arena-Projekt „minTHROpia“ vor. Es soll Kinder und Jugendliche für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik begeistern und frühzeitig Interesse an diesen Zukunftsfeldern wecken.

„Die TH Rosenheim ist ein wichtiger Motor für Bildung, Innovation und Fachkräftesicherung in unserer Region. Damit wir diese Rolle auch künftig erfolgreich ausfüllen können, brauchen wir verlässliche Rahmenbedingungen und einen engen Austausch mit Politik und Gesellschaft. Der persönliche Dialog, wie er heute stattgefunden hat, ist dafür unverzichtbar“, betonte Präsident Köster nach dem Treffen.

Holger Griesshammer, Fraktionsvorsitzender der SPD im Bayerischen Landtag, sagte: „Ich komme selbst aus dem Handwerk und weiß, wie wichtig es ist, dass Wissen nicht nur auf dem Papier steht, sondern in der Praxis funktioniert. Genau diese Verbindung von Theorie und Praxis lebt die TH Rosenheim. Das ist ein großer Gewinn für die Region und unsere Fachkräfte von morgen.“