20 Jahre duales Studium an der TH Rosenheim

Das Bild zeigt Vizepräsidentin Prof. Stephanie Kapitza bei der Eröffnung des Dualforum Süd.
Vizepräsidentin Prof. Stephanie Kapitza bei der Eröffnung des Dualforum Süd.

Beim DualForum Süd haben Hochschulen, Praxispartner, Studierende und Alumni die Entwicklung der dualen Studiengänge in Bayern gewürdigt. In den vergangenen 20 Jahren  ist das duale Studium unter dem Dach des Netzwerks „hochschule dual“ zu einer festen Größe in der akademischen Bildungslandschaft geworden. Auch an der TH Rosenheim, wo die Veranstaltung stattfand, ist der Anteil der dual Studierenden beachtlich gewachsen.

Wer sich im Bachelorstudium für ein duales Studium entscheidet, der kann zwischen zwei Studienmodellen wählen. Im Studium mit vertiefter Praxis wird ein reguläres Bachelorstudium an der Hochschule mit intensiven Praxisphasen beim Praxispartner kombiniert, die sich an den Studieninhalten orientieren. Ein Verbundstudium wiederum ermöglicht es in neun Semestern sowohl eine Berufsausbildung als auch ein Hochschulstudium zu absolvieren.

Duale und praxisbegleitende Angebote sind an der TH Rosenheim inzwischen in fast allen Bachelorstudiengängen möglich, das Studium mit vertiefter Praxis sogar in ausgewählten Masterstudiengängen. „Das zeigt: Das duale Studium ist nicht ‚Nische‘, sondern ein zentraler Bestandteil unseres Studienangebots“, sagte Professorin Dr. Stephanie Kapitza, Vizepräsidentin der TH Rosenheim, in ihrer Begrüßung.

Die Anfänge waren noch überschaubar: Im Wintersemester 2005/06 erfolgte der Start mit drei Verbundstudierenden, ein Jahr später waren es bereits acht. Im Wintersemester 2025/26 verzeichnete die TH Rosenheim 783 dual Studierende im Verbundstudium und im Studium mit vertiefter Praxis. Das entspricht knapp acht Prozent aller Studierenden an der Hochschule.

Bayernweit erreichte die Zahl der dual Studierenden im Wintersemester mit 9.914 einen neuen Höchststand. „Wer im Hörsaal lernt und im Betrieb Verantwortung übernimmt, bekommt das Beste aus beiden Welten. So stärken wir den Wirtschaftsstandort, sichern die Zukunftschancen junger Menschen und machen Bayern fit für den Arbeitsmarkt von morgen“, betont Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume.