Wie lassen sich digitale Spuren auswerten? Welche Rolle spielen Daten bei der Aufklärung eines Falls? Und wie erkennt man Hinweise auf Cyberangriffe, Malware oder Hacking? Diesen Fragen gingen Schülerinnen und Schüler des Finsterwalder- und des Karolinen-Gymnasiums Rosenheim bei zwei Workshops an der Fakultät für Informatik der Technischen Hochschule Rosenheim nach.
Organisiert wurden die Hochschultage vom Team der Studienberatung der TH Rosenheim. Die Schülerinnen und Schüler der 12. Klassen waren eingeladen, einen Tag lang Hochschulluft zu schnuppern und Einblicke in Studium, Lehre und Forschung zu gewinnen.
An der Fakultät für Informatik stand ein praxisnaher Workshop rund um Cyber Security, Datenanalyse und digitale Spurensuche auf dem Programm. Prof. Dr. Kevin Mayer gab eine Einführung und zeigte, wie digitale Daten erfasst, analysiert und ausgewertet werden — zentrale Kompetenzen der Studiengänge Informatik, Wirtschaftsinformatik und Applied Artificial Intelligence.
Im Mittelpunkt stand ein fiktiver Fall: Ein Laptop war aus einem Lehrerzimmer verschwunden. In Teams werteten die Teilnehmenden Hinweise aus und interpretierten digitale Spuren mit forensischem Blick. Unterschiedliche Informationen mussten zusammengeführt und kritisch bewertet werden, um den Fall zu lösen.
Impressionen
Die Schülerinnen und Schüler arbeiteten konzentriert und engagiert bis zum Schluss.
Der Workshop machte deutlich, welche Bedeutung Datenanalyse, Malwareanalyse und Cyber Security in der Informatik haben — und zeigte zugleich, wie spannend es sein kann, technische Fragestellungen gemeinsam im Team zu bearbeiten, welche Rolle analytisches Denken, Teamarbeit und ein strukturierter Umgang mit Daten in der Praxis spielen – und das man das lernen kann.
Die Fakultät für Informatik freut sich über das große Interesse und den gelungenen Austausch mit den beiden Rosenheimer Gymnasien.