Budapest entdecken: Eine Exkursion zwischen Technik und Tradition

Studiengang INF-Bachelors (4. Semester)

Auch 2025 hieß es für die Informatik-Studierenden des vierten Semesters wieder: Koffer packen, Tickets sichern und gemeinsam auf Reisen gehen! Ziel der diesjährigen Exkursion war Budapest, eine Stadt voller Geschichte, Innovation – und hervorragendem Essen.

Montag, 5. Mai: Anreise mit Vorfreude

Am frühen Morgen startete die Reisegruppe ab Rosenheim bzw. München. Mit dem Zug ging es quer durch Österreich in Richtung ungarische Hauptstadt. Gegen 16:19 Uhr trafen alle wohlbehalten in Budapest ein. Viel Zeit blieb nicht, denn bereits am Abend stand das erste gemeinsame Abendessen auf dem Programm: eine gesellige Runde in der Pizzeria „Colosseum“ in der Váci utca – direkt im Herzen der Altstadt. Pizza, Pasta, ein ungarisches Bier dazu: besser konnte die Reise nicht beginnen.

Dienstag, 6. Mai: Technik trifft Stadtflair

Nach einem ausgiebigen Frühstück startete der erste richtige Exkursionstag mit einem gemeinsamen Sightseeing-Programm. Ziel: die berühmte Große Markthalle. Zwischen Gewürzständen, Paprika-Spezialitäten und rustikalen Wurstwaren ließ sich nicht nur hervorragend naschen, sondern auch ein authentischer Einblick in die ungarische Kultur gewinnen.

Am Nachmittag stand dann das erste technische Highlight auf dem Programm: der Besuch im High Speed Network Lab der ELTE Universität in Kooperation mit Ericsson. Neben einer Einführung in das Labor beeindruckten vor allem die interaktiven Demos: Ein Roboter-Hund, der sich per Gestensteuerung bedienen ließ, sorgte für staunende Gesichter – ebenso wie eine Augmented-Reality-Dartscheibe, bei der Technikbegeisterung und Spielfreude auf unterhaltsame Weise zusammenfanden.

Der Abend führte die Gruppe in die wohl bekannteste Ruinenbar Budapests: „Szimpla Kert“. Inmitten von Retro-Möbeln, Lichterketten und internationalen Gästen wurde bei Musik und entspannter Stimmung gefeiert und das Erlebte geteilt.

Mittwoch, 7. Mai: Präsentationen und Stadtabenteuer

Der Vormittag war dem Besuch des Budapest Internet Exchange Point (BIX) gewidmet. An der Bláthy Ottó Straße wurden die Studierenden mit spannenden Präsentationen versorgt, die einen Überblick über die Rolle von Internetknotenpunkten und den Betrieb von BIX vermittelten. Auch wenn keine Rechenzentren besichtigt wurden, gab es viele Einblicke in Infrastruktur und Organisation.

Nach dem Mittagessen hieß es dann: Budapest auf eigene Faust erkunden! In kleinen Teams machten sich die Studierenden auf eine selbst organisierte Schnitzeljagd mit Foto-Challenge durch die Innenstadt. Ob ungewöhnliche Selfies, knifflige Aufgaben oder spontane Interaktionen mit Einheimischen – der Spaßfaktor war hoch, der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt.

Am Abend traf sich die Gruppe zum Essen im libanesischen Restaurant „Mozata“ – ein kulinarischer Tapetenwechsel mit Falafel, Humus und Minztee in gemütlicher Atmosphäre.

Donnerstag, 8. Mai: Projektarbeit, Data Meshes und etwas Sightseeing

Am letzten Exkursionstag stand der Besuch bei Adesso auf dem Plan. Dort erhielten die Teilnehmenden zunächst einen Überblick über das Unternehmen und seine internationale Ausrichtung. Besonders im Fokus standen Data Meshes, eine moderne Architektur für Datenverarbeitung, sowie praxisnahe Einblicke in die tägliche Projektarbeit im Softwareumfeld. Die entspannte Atmosphäre vor Ort ermöglichte einen offenen Austausch mit den Mitarbeitenden – von Berufseinsteigern bis zu erfahrenen Projektleitenden.

Am Nachmittag nutzten einige Studierende die Zeit für einen weiteren Streifzug durch die Stadt – insbesondere zur Burg von Budapest, die hoch über der Donau thront und mit einem beeindruckenden Panoramablick aufwartet. Andere entschieden sich für ein letztes Eis oder einen Kaffee in der Innenstadt.

Freitag, 9. Mai: Heimreise mit vielen Eindrücken

Nach einem kurzen Frühstück hieß es Abschied nehmen. Mit zahlreichen Eindrücken, neuem Wissen und gestärktem Gemeinschaftsgefühl ging es zurück Richtung Heimat. Die Exkursion nach Budapest bleibt definitiv als gelungene Kombination aus Fachlichem, Kulinarik und Teamspirit in Erinnerung.

 

 

Firmenbesuche in Budapest

Das HSN Lab gehört zur BME (Budapesti Műszaki Egyetem). Es wurde 1992 gemeinsam mit Ericsson gegründet und ist ein klassisches Industrie-Uni-Kooperationslabor. Bis heute besteht eine sehr enge, langfristige Partnerschaft mit Ericsson.

 

 

Budapester Impressionen bei Tag ...

... und bei Nacht

Autor: Prof. Dr. Wolfgang Mühlbauer