Die Fakultät für Chemische Technologie und Wirtschaft am Campus Burghausen ist jetzt offizieller Partner im Familienpakt Bayern. Im Rahmen einer Feierstunde im Landratsamt Altötting wurde die Urkunde an die Fakultät sowie an weitere teilnehmende Arbeitgeber in der Region überreicht.
Der Familienpakt Bayern wurde 2014 gegründet und hat mittlerweile 1800 Mitglieder und Netzwerkpartner. Der Familienpakt Bayern ist eine Initiative der Bayerischen Staatsregierung, der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft, des Bayerischen Industrie- und Handelskammertags und des Bayerischen Handwerkstags. Er verfolgt das Ziel, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf nachhaltig zu verbessern. Arbeitgeber werden dabei unterstützt, moderne und flexible Arbeitsbedingungen zu schaffen.
Bei der feierlichen Übergabe in Altötting betonten Kerstin Kohlberger, Leiterin des Referats Familienpakt im Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales sowie Sophia Kess von der Servicestelle Familienpakt Bayern, dass sich Familienfreundlichkeit für Familien, Unternehmen und den Wirtschaftsstandort gleichermaßen auszahle. Auch Landtagsabgeordneter Martin Huber, der neben Landrat Erwin Schneider die Gäste der Feierstunde im Landratsamt willkommen hieß, hob die Bedeutung einer guten Vereinbarkeit von Familie und Beruf hervor: Arbeitgeber hätten stets ein Interesse daran, dass ihre Beschäftigten stressfrei von Zuhause kämen, denn dann seien sie auch in der Arbeit entspannter. Es sei wichtig, dass der Gedanke des Familienpakts auch im Landkreis Altötting mit Leben gefüllt werde.
An der Fakultät für Chemische Technologie und Wirtschaft wurde in Zusammenarbeit mit dem Familienbüro Rosenheim ein Eltern-Kind-Zimmer eingerichtet. Dieses steht sowohl Mitarbeitenden als auch Studierenden mit Kind zur Verfügung, wenn kurzfristig Betreuungsengpässe auftreten.
Bild: Michael Moser, persönlicher Referent von MdL Martin Huber