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Anlaufstelle für sexuelle Diskriminierung - Beschwerdekommission

Umgang mit sexualisierter Diskriminierung und Gewalt an der Technischen Hochschule Rosenheim

Kunthea Sok, Studentin Innenarchitektur
Kunthea Sok, Stud. Innenarchitektur

Sexuelle Übergriffe, sexualisierte Diskriminierung und Gewalt machen auch vor einer Institution wie der Hochschule leider nicht halt. Umso wichtiger ist, dass wir alles dafür tun, um diese zu vermeiden und Sensibilität für das Thema zu schaffen.

Die Technische Hochschule Rosenheim setzt sich innerhalb ihres Zuständigkeitsbereiches dafür ein, dass das Recht des Menschen auf Schutz vor sexualisierter Diskriminierung und Gewalt respektiert und gewahrt wird. Sie wirkt auf ein gleichberechtigtes, respektvolles, vertrauensvolles und diskriminierungsfreies Miteinander aller Mitglieder der TH Rosenheim hin.

Was mache ich, wenn ich selbst betroffen bin?

Wenn Sie von sexualisierter Diskriminierung oder Gewalt betroffen sind, haben Sie die Möglichkeit, sich an ein Mitglied der Beschwerdekommission Ihrer Wahl zur Erstberatung zu wenden. Die Mitglieder der Beschwerdekommission unterliegen der Schweigepflicht. Die Beratung ist vertraulich und kann auch anonym stattfinden.

In der Erstberatung erzählen Sie uns von Ihrem Anliegen. Wir zeigen Ihnen verschiedene Handlungsoptionen auf und informieren Sie über die Möglichkeit, eine Beschwerde an die Beschwerdekommission zu richten. Es ist Ihre Entscheidung, ob es bei der Erstberatung bleibt, oder ob Sie im Anschluss weitere Schritte in die Wege leiten möchten.
Nehmen Sie Kontakt mit uns auf, wir sind sehr gerne für Sie da!

Die Mitglieder der Beschwerdekommission

Ursula Anglhuber

1. Vorsitzende der Beschwerdekommission

Als Soziologin und Therapeutin habe ich mich im Laufe der Zeit immer wieder mit dem Thema der sexualisierten Diskriminierung auseinandergesetzt. Meine Arbeit in der Kommission ist geprägt von meinem Sinn für Gerechtigkeit sowie von einem fairen und wertschätzenden Umgang miteinander. Ich habe ein offenes Ohr für eure Anliegen, unterstütze euch gerne beim ersten Sortieren eurer Gedanken und Gefühle und zeige euch Möglichkeiten und nächste Schritte auf. Ihr entscheidet, was sich passend und richtig für euch anfühlt.

Karl-Heinz Lehner

Hochschulseelsorger (kath.) - 2. Vorsitzender der Beschwerdekommission

Scham, Wut, Ohnmacht, Verletzung, Schmerz - alles gleichzeitig -
War das alles wirklich wirklich?
Oder alles meine Schuld?
Oder nicht so schlimm?
Stell dich nicht so an!
Und die Angst:
Wer glaubt mir?
Wer versteht mich?
Muss ich allein damit fertig werden?
Oder wird alles schlimmer wenn ich Kontakt aufnehme?

Es sind hier Menschen die ich nicht kenne.
Ich schlafe eine Nacht darüber.
Beraten lassen könnte ich mich ja...

Evmarie Hulan

Als Juristin beinhaltet meine Aufgabe nicht nur die Lösung rechtlicher Fragestellungen. Vielmehr habe ich vor allem auch als frühere Personalreferentin und ausgebildete Mediatorin viel Erfahrung mit zwischenmenschlichen Konflikten. Mir liegt es daher sehr am Herzen, Ihnen zuzuhören und mit Ihnen verschiedene Ihnen zur Verfügung stehende Wege zu erkunden – einer davon ist die Beschwerde an die Beschwerdekommission. Dabei möchte ich Ihnen vertrauensvoll zur Seite stehen – Anonymität bleibt absolut gewahrt, soweit gewünscht.

Derzeit in Elternzeit. Fr. Hulan steht jedoch der Kommission auch während ihrer Elternzeit für rechtliche Fragestellungen zur Verfügung.

Wolf Schmederer

Hier an der TH Rosenheim mag ich als Labortechniker das Arbeiten mit unterschiedlichsten Menschen. Gemeinsam bei Praktika und Forschung bringe ich gerne meine Erfahrung tatkräftig ein.
Neben den technischen Maschinen habe ich auch für Menschliches ein offenes Ohr wenn einmal Sand im Getriebe ist. Mit meinem Motto: „Lösung - geht nicht, gibt’s nicht“ will ich auch an dieser Stelle vertrauensvoll zur Verfügung stehen. Meist wird schon beim ersten Kontakt eine Erleichterung spürbar.

Barbara Solf-Leipold

Als Mitglied der Beschwerdekommission ist es mir persönlich wichtig, dass sich Betroffene angstfrei und unverbindlich an mich als Erstberaterin wenden können. Ich habe ein offenes Ohr für Sie und ein echtes Interesse an Ihnen. Ich höre Ihnen zu. Wir überlegen gemeinsam sinnvolle und hilfreiche nächste Schritte. Wichtig zu wissen ist, dass die Option der Beschwerde und damit die Eröffnung eines Verfahrens nur eine Möglichkeit darstellt, auf die Sie jedoch ein Recht haben. Zu diesem Recht möchte ich Ihnen gerne verhelfen. Grundsätzlich unternehme ich jedoch nichts, ohne Ihr Einverständnis. Vertraulichkeit ist selbstverständlich.

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