Wieder­auf­flammen der Eurokrise und geo­politische Konflikte größte Risiken für die Konjunktur 2015

Die aktuelle Geschäftslage wurde in der monatlichen Umfrage der Fakultät für Betriebswirtschaft mit einem Saldo aus positiven und negativen Einschätzungen von +45,8 sehr gut bewertet.

Vollständige Auswertung vom Januar 2015

In einer erneuten Verschärfung der Euro-Krise (62 %) und negativen Auswirkungen, der geopolitischen Konflikte (49 %), auf die Konjunktur werden von den Teilnehmern des Wirtschaftsbarometer Rosenheim als wichtigste Risikofaktoren genannt.

Dahinter folgt bereits die Wirtschaftspolitik der Bundesregierung, die von 46 % der Teilnehmer als Risiko für die konjunkturelle Entwicklung genannt wird und der zunehmende Fachkräftemangel (45 %).

Nach einem deutlichen Anstieg (+13)  im Vormonat verschlechterten sich die Geschäfts­erwartungen für die kommenden 6 Monate wieder auf immer noch leicht optimistische +14,7 (-7,6).

Trotz dieses Risikobewusstseins gehen die befragten Unternehmen nicht ohne einen gewissen Optimismus ins neue Jahr. Auf die Antwort, welches Konjunkturszenario den Planungen für 2015 zugrunde gelegt wurde, gaben 58 % an, von einem langsamen Wachstum ausgegangen zu sein. 26 % erwarten eine Stagnation, 12 % sogar ein kräftiges Wachstum und nur 4 % einen Rückgang.

Die aktuelle Geschäftslage wurde, in dieser monatlichen Umfrage der Fakultät für Betriebswirtschaft, mit einem Saldo aus positiven und negativen Einschätzungen von +45,8 sehr gut bewertet.


Nach einem deutlichen Anstieg (+13)  im Vormonat verschlechterten sich die Geschäftserwartungen für die kommenden 6 Monate wieder auf immer noch leicht optimistische +14,7 (-7,6).

Bei den vergleichbaren Werten des ifo-Institutes für Deutschland konnten sich die Geschäftserwartungen dagegen auf +9,88 (+5,5) verbessern, während die Geschäftslage nahezu unverändert einen Saldo von +9,68 erreichte.

Der aus beiden Elementen bestehende ifo-Geschäfts­klimaindex verbesserte sich so zum 4. Mal in Folge und bestätigte dadurch die leicht verbesserte wirtschaftliche Entwicklung. Als Ursachen werden der unverändert schwache Eurowechselkurs genannt, der das Auslandsgeschäft beflügelt sowie die niedrigen Energiekosten.

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