TH Rosenheim beteiligt sich an der Gründung einer „Europäischen Hochschule“

Gemeinsam mit zehn weiteren europäischen Hochschulen formt die TH Rosenheim eine transnationalen Bildungsallianz und unterstützt so die Initiative der EU zum Aufbau eines Europäischen Bildungsraums.

Prof. Dr. Carolin Fleischmann und Prof. Dr. Stephan Hornig (links) bei der Unterzeichnung der Absichtserklärung zur Gründung der A2EU durch Hochschulpräsident Prof. Heinrich Köster (rechts). (Bild: Andrea Stetter)

Der Europäische Rat forderte 2017 die Mitgliedstaaten, den Rat und die Kommission auf, eine Reihe von Initiativen bezüglich der Zukunft der Bildung zu ergreifen, darunter: „... die Stärkung strategischer Partnerschaften zwischen Hochschuleinrichtungen in der gesamten EU und die Förderung der Herausbildung von etwa zwanzig ‚Europäischen Hochschulen‘ bis 2024, bestehend aus (…) Hochschulnetzwerken in der gesamten EU, die es Studierenden ermöglichen, durch eine Kombination von Studien in mehreren EU-Ländern einen Studienabschluss zu erwerben, und somit zur internationalen Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Hochschulen beitragen“.

Europäische Werte und Identität fördern

Europäische Hochschulen sind transnationale Allianzen, die sich zu Hochschulen der Zukunft entwickeln, europäische Werte und die europäische Identität fördern sollen. Außerdem soll Qualität und Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Hochschulbildung revolutioniert werden. Dieser EU-Initiative folgte die TH Rosenheim, federführend durch die Fakultät für Betriebswirtschaft, gemeinsam mit Hochschulen aus ganz Europa. In Paris haben die Vertreterinnen und Vertreter der elf beteiligten Hochschulen nun eine Absichtserklärung zur Gründung der European University of Applied Education and Research, kurz A2EU, erarbeitet. Prof. Dr. Carolin Fleischmann und Prof. Dr. Stephan Hornig haben die Technische Hochschule Rosenheim in Paris vertreten.

Die Gründung einer solchen „European University“ ist von äußerster Wichtigkeit erklärt Prof. Dr. Carolin Fleischmann: „Um langfristig konkurrenzfähig im Vergleich zu anderen Regionen der Welt zu bleiben und die europäischen Werte nachhaltig zu vermitteln ist eine solche transnationale Bildungsallianz essentiell. Die größten Stärken unserer A2EU Partnerschaft sind Anwendungsorientierung und Agilität. Ziel ist es, Bildung und Forschung an der stetigen Veränderung und Entwicklung der europäischen Gesellschaft und Wirtschaft auszurichten.“ Die A2EU will sich mit  Bereichen wie lebenslanges Lernen und Micro-credentials befassen. Studierende sollen für eine Welt gewappnet werden, in der sich die Anforderungen an Jobs ständig ändern.

„Mit der Beteiligung zur Gründung der ‚European University‘ A2EU geht die Technische Hochschule Rosenheim einen weiteren großen Schritt in Richtung Zukunft der Bildung“, sagt Hochschulpräsident Prof. Heinrich Köster bei der Unterzeichnung der Absichtserklärung zur Gründung der A2EU. Nach der Fakultät für Betriebswirtschaft soll langfristig die gesamte Hochschule in diesem Projekt eingebunden werden. Mehr Informationen zur EU-Initiative „Europäische Hochschulen“ gibt es hier.

 

Folgende Hochschulen/Universitäten sind Mitglieder von A2EU:

University
 

Country

Technische Hochschule Rosenheim

Germany

Istanbul Ticaret University

Turkey

PXL University of Applied Sciences and Arts

Belgium

SMK University of Applied Social Sciences

Lithuania

UNEATLANTICO

Spain 

Novia University of Applied Sciences

Finland

Algebra University College

Croatia

IGS 

France

IDRAC BUSINESS SCHOOL

France

Jan Kochanowski University of Kielce

Poland

Griffith College

Ireland

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