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Didaktisches Konzept des berufsbegleitenden Bachelor Unternehmensführung für Gesundheitsberufe

E-Learning ermöglicht eine geringe Anwesenheit

Die Unterrichtsformen des Studiengangs „Unternehmensführung für Gesundheitsberufe“ umfassen neben dem klassischen seminaristischen Unterricht auch E-learning im Rahmen von Kursen der Virtuellen Hochschule Bayern (VHB), Projektarbeiten, Laborpraktika, Computer-Simulationsspiele sowie praxisnahen Unterricht in Kliniken.

E-Learning Kurse der VHB ermöglichen ein breit gefächertes Angebot an verschiedenen Lehrveranstaltungen, unabhängig von der Zahl der teilnehmenden Studierenden. Zudem bietet diese Art von Wissensvermittlung örtliche und zeitliche Flexibilität bei der Bearbeitung der Kurse. Durch diese Art des Lernens erwerben die Studierenden neben der E-Learning-Kompetenz auch die Fähigkeit sich selbst zu organisieren und zu disziplinieren (z.B. Strukturen der stationären Versorgung und Grundlagen des Finanz- und Rechnungswesens sowie Qualitätsmanagement und Medizinethik, falls diese nicht angerechnet werden können).

Fächerübergreifende Projektarbeiten

Die während des Studiums erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten werden im Rahmen diverser Projektarbeiten fächerübergreifend umgesetzt. In einigen Modulen, werden die Studierenden eigenständig Projekte bearbeiten und die Chance haben, ihre Ergebnisse gegebenenfalls in Unternehmen, die diese Projekte unterstützen und fördern, zu präsentieren (z.B. Business Plan, Projektmanagement, Steuerung klinischer Prozesse).

Management Simulation

Das Computer-Simulationsspiel Hospital Management von TOPSIM im Modul Krankenhausplanspiel  ist eine modellhafte Simulation von Unternehmensprozessen, in der die Studierenden in einer vereinfachten Abbildung der Realität eines Krankenhauses im Wettbewerbsumfeld agieren können.

Ziel ist es, die Studierenden vor allem für Management- und Führungsaufgaben vorzubereiten, die analytischen Fähigkeiten zu schulen sowie die Teamkommunikation und Präsentationsfähigkeiten zu fördern. Studierende müssen sich der Herausforderung stellen, in dieser wirklichkeitsnahen Simulation, unter Anwendung des erworbenen Fachwissens der Gesundheitswirtschaft, Strategien zu entwickeln, Einflussfaktoren auf das Ergebnis zu analysieren und unter Beachtung ökonomischer Kennzahlen zu handeln.

Labor für Medizintechnik

Das an der Fakultät für Angewandte Gesundheits- und Sozialwissenschaften vorhandene Labor für Medizintechnik soll im gleichnamigen Modul für das vertiefte Verständnis für die naturwissenschaftlichen und technischen Grundlagen der Medizinprodukte genutzt werden. Im Rahmen von Praktika werden die Studierende anhand von Versuchen einzelne Geräte genauer technisch untersuchen und darstellen. Diese Kenntnisse können im klinischen Alltag sehr nützlich sein.

Praxisnahe Übungen

Um eine möglichst praxisnahe Ausbildung für die Studierenden zu erreichen, werden Übungen in den Modulen stattfinden. Die Studierenden sollen die Möglichkeit haben, das theoretische Wissen umgehend praktisch anzuwenden. Als ein Beispiel zu erwähnen sind juristische Fallstudien und Rollenspiele, die in den beiden Modulen Medizinrecht und Arbeitsrecht zum Einsatz kommen werden. Auch im Modul Teamentwicklung / Mediation werden fallbasierte und praxisnahe Rollenspiele den Lehrstoff vertiefen.

Learning Campus

Über den gesamten Zeitraum des Studiums erhalten die Studierenden einen Zugang zur hochschuleigenen Lernplattform (Learning Campus). Über den für den Studiengang eingerichteten Kursraum werden die Unterlagen, Zusatzmaterialien, Online-Tests, Videos etc. zur Verfügung gestellt. Auch virtuelle Sprechstunden können über die Lernplattform (mit Adobe Connect und in Form von Foren) angeboten werden.

Ziel ist es, Lerngruppen für den gemeinsamen Wissensaustausch und die Prüfungsvorbereitung während des Studiums zu bilden. Damit wird nicht nur das Selbststudium unterstützt, sondern auch die Bindung an die die Kommilitonen, die man nur zeitweise vor Ort treffen kann. Damit sollen Studienabbrüche möglichst vermieden werden.

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