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Ausgewählte Medienberichte über die Technische Hochschule Rosenheim:

Oktober 2019

Ersetzen Roboter bald Pfleger? 
Derzeit entwickelt die Pflegewissenschaft an der TH Rosenheim in Kooperation mit der TU München einen Pflegerobotor. Im Rahmen des Forschungsprojekts, das noch bis 2021 läuft, sollen auch Fragen der optimalen Integration in den Pflegeprozess oder zu Interaktionsstrategien eines humanoiden Assistenzroboters zur Prävention von Pflegebedürftigkeit geklärt werden. Die sächsische Tageszeitung Freie Presse berichtet über das Projekt – und den Herausforderungen. So wurde bei der Befragung von Bewohnern, Angehörigen und Mitarbeitern von bayrischen Pflegeheimen "deutlich, dass viele Einsatzgebiete auf Ablehnung stoßen". "Nicht gewünscht werden die Körperpflege durch einen Roboter, das Sortieren und Verabreichen von Medikamenten, die Begleitung von Senioren bei Spaziergängen. Auch der Umgang mit Menschen mit Demenz sowie der Small Talk mit Bewohnern werden kritisch gesehen."

Das Ziel ist nun ein Roboter mit menschlichen Zügen, der servieren und abräumen, Getränke und Snacks anbieten sowie Bewohner beim Einkaufen unterstützen kann, schreibt die Freie Presse. Sie zitiert dabei Eva Jahn, wissenschaftliche Mitarbeiterin in dem TH-Projekt: "Das soll kein stummer Butler werden, sondern Interaktion muss möglich sein. Klar ist, dass durch den Roboter der Kontakt zu den Pflegekräften nicht geringer werden darf und dass der Roboter den Senioren keine Tätigkeiten abnehmen soll, die sie noch selber ausführen können." Der Pflegerobotor soll in zwei Heimen der Diakonie in Garmisch-Partenkirchen getestet werden.

Wirken von Hagelfliegerei wissenschaftlich untersucht
"Kann man Hagel wirksam abwehren?", fragt der Bayerische Rundfunk. In einem achtminütigen Beitrag hat sich der öffentlich-rechtliche Sender dem Projekt RO-BERTA der TH Rosenheim und vor allem der Forschung von Andreas Bernatzky gewidmet. Der Masterstudent befasste sich in seiner Abschlussarbeit sich mit der Auswertung und Erfolgskontrolle der Hagelabwehr, wobei er auf Radar- und Flugdaten, Aufzeichnungen der Hagelpiloten sowie Versicherungsdaten zurückgriff. Bernatzkys Ergebnis: Mehr Abwehrflüge bedeuten geringere Hagelschäden.

August 2019

Innovative Studiengänge an Bayerns Hochschulen
Die Süddeutsche Zeitung (SZ) berichtet über zahlreiche neue Studiengänge für neue Berufsbilder an bayerischen Hochschulen. Mit dabei: Der Bachelorstudiengang Chemtronik "im schönen Städtchen Burghausen". Dort hat die TH Rosenheim einen großen Bedarf an Fachkräften für die Chemieindustrie ausgemacht, schreibt die SZ. Burghausen liegt im sogenannten bayerischen Chemiedreieck mit etwa 20.000 Mitarbeiter*innen. Die zur Gemeinschaft "ChemDelta Bavaria" zusammengeschlossenen Firmen waren an der Entwicklung des neuen Studiengangs Chemtronik beteiligt. "Ausgebildet werden Ingenieure der Automatisierungstechnik, die auf chemische und pharmazeutische Anlagen spezialisiert sind und auch das digitale Handwerkszeug beherrschen - um später einzelne Anlagen optimieren zu können oder sie intelligent zu vernetzen", fasst die SZ das Profil von Chemtronik zusammen.

TH-Projekt macht Schlagzeilen: Studierende erweitern VW Bulli um Konzertbühne
Ein über 40 Jahre alter VW-Bus, eine reisefreudige Band und eine verrückte Idee. Das waren die Komponenten eines gemeinsamen Projekts des Studiengangs Innenausbau der TH Rosenheim, der Try Crossover Stiftung und der Guten A-Band. Das Projekt begann bereits im Sommer 2017 und ging im Juli 2019 mit einem Konzert ausgelassen und erfolgreich zu Ende. Über das außergewöhnliche Vorhaben berichteten unter anderem das Oberbayerische Volksblatt, das Regional Fernsehen Oberbayern, das Holz-Zentralblatt, dds – Das Magazin für Möbel und Ausbau, der BM Bau- und Möbelschreiner und vw-bulli.de.

Juni 2019

Über das Geschäft mit Treuepunkten
Ob Supermarkt, Drogerie oder Modefiliale: In immer mehr Geschäften können Kunden auf unterschiedliche Art Punkte sammeln. Die Unternehmen machen sich dabei den Spieltrieb des Menschen zunutze, wie die Süddeutsche Zeitung (SZ) berichtet. Prof. Dr. Florian Becker, Wirtschaftspsychologe an der TH Rosenheim, warnt in der SZ vor den mitunter kostspieligen Folgen. Prof. Dr. Becker zufolge wenden die Unternehmen bei ihren Bonusprogrammen psychologische Tricks an: Wer einmal Punkte hat, der wolle sie nicht verlieren. "Das Ganze trägt sich nur, weil die Kartenzahler mehr einkaufen oder höhere Preise zahlen für Punkte", sagt Becker. So finanziere sich das System.

Mai 2019

TH-Studierende starten "Klimainitiative Rosenheim"
Die Schülerbewegung "Friday for future" schlägt weltweit hohe Wellen. Studierende der Fakultät für Betriebswirtschaft der TH Rosenheim haben zusammen mit Schülern und Lehrern des Rosenheimer Sebastian-Finsterwalder-Gymnasiums nach Ideen und Handlungen gesucht, wie der Planet und sein Klima geschützt und die CO2-Konzentration deutlich reduziert werden können. Über das Projekt, das Teil des Digital-Marketing-Schwerpunkts der Studierenden ist, berichtete Rosenheim24.

März 2019

Schwierigkeiten des Recyclings von Plastikmüll aus dem Badezimmer
Im Badezimmer entsteht jede Menge Plastikmüll. Welche Schwierigkeit mit der Wiederverwertung des Materials einhergeht, erklärte Prof. Dr.-Ing. Johannes Schroeter in der Welt. „Das Recyceln von Kosmetikverpackungen aus Kunststoff gestaltet sich problematisch, weil sich Duftmoleküle des Inhalts nicht mehr von den Plastikverpackungen lösen – deshalb riecht eine ausgespülte Shampoo-Flasche immer noch nach Shampoo“, erläuterte der Studiendekan des Master-Studiengangs Angewandte Forschung und Entwicklung der TH Rosenheim. Prof. Dr.-Ing. Schroeter forscht im Fachgebiet Werkstofftechnik speziell im Bereich der Kunststoffe.

Der Tageszeitung sagte er weiter: „Versucht man, diese Kunststoffe zu schmelzen, bleiben die Duftmoleküle entweder enthalten oder verändern sich zu einem üblen Geruch, sodass eine Wiederverwendung des Kunststoffes als Produktverpackung nicht mehr möglich ist.“ Am besten sei es zudem, wenn die gesamte Verpackung aus dem gleichen Kunststoff besteht – je sortenreiner diese ist, desto einfacher ist nämlich die Wiederverwertung.

Gemeinsames Forschungsprojekt untersucht, wie Beweglichkeit von Senioren verbessert werden kann
Der Passauer Neue Presse berichtet über das Forschungsprojekt „Teilhabefördernde, kontraktursensible Pflege“, das gemeinsam von der TH Rosenheim, der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und der Ludwig-Maximilians-Universität München durchgeführt wird. Dabei wird in Zusammenarbeit mit Bewohnern des Caritas-Altenheims St. Vinzenz in Pfarrkirchen untersucht, wie eingeschränkte Beweglichkeit bei Senioren verbessert werden kann.

Das Forschungsprojekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

Februar 2019

TH-Forschungslabor lockt Wirtschaft
Das proto_lab der Technischen Hochschule Rosenheim verbindet Industrie 4.0 mit dem Internet der Dinge. In einem Interview mit dem Oberbayerischen Volksblatt stellte der Vorstandsvorsitzende der Homag Group AG Pekka Paasivaara die Vorteile des Forschungslabors heraus.

Die Homag Group AG ist der weltweit größte Hersteller von Holzbearbeitungsmaschinen und Anlagen für die Möbelindustrie und fördert das proto_lab. Paasivaara betonte gegenüber der Zeitung: "In diesem Projekt sind durch die Zusammenarbeit von Menschen aus unterschiedlichsten Fachbereichen so viele Ideen und Innovationen entstanden. Großartig ist etwa der Ansatz der Anwenderorientierung." Die praxisbezogene Herangehensweise des Labors erfülle die Ansprüche, die das Unternehmen an Forschungsprojekte stelle, sagte Paasivaara weiter.

Januar 2019

Experten-Interview zu Sponsoring
Die Bedeutung von Sponsoring, gerade im Sport, wächst in Deutschland weiter an, wie Prof. Dr. Janett Höllmüller von der Technischen Hochschule Rosenheim in einem Interview mit dem Oberbayerischen Volksblatt erklärte. Höllmüller lehrt Digitales Marketing und Markenführung und ist Mitglied im Institutsrat für den Campus Burghausen. Mit Blick auf Unternehmen, die sich an der Hochschule oder in den Bereichen Umwelt und Nachhaltigkeit engagieren wollen, verwies sie auf die Hochschulmesse IKORO. Diese findet in diesem Jahr am 7. und 8. Mai statt.

„Vom Lernen und Lehren“
Bildung ist das übergeordnete Thema des Neujahrsempfanges im österreichischen Braunau am Inn gewesen, zu dem unter anderem die Oberösterreichischen Nachrichten eingeladen hatten. Zu Gast war auch Prof. Dr. Johannes Lindner, Professor für Anlagenbau und Anlagentechnik Chemie am Campus Burghausen der Technischen Hochschule Rosenheim.

Lindner verwies laut der Zeitung darauf, dass in Burghausen auch Studierende aus Österreich problemlos studieren könnten. „Die haben oft einen kürzeren Anreiseweg als jene aus Deutschland“, sagte Lindner. 250 Studierende sind es aktuell am Campus Burghausen, 700 das Ziel. Neben Chemie-Ingenieurswesen und Betriebswirtschaftslehre werden sie im Herbst einen neuen Studiengang belegen können: Chemtronic.

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