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Zehn Jahre Wirtschaftsmathematik und Energie- und Gebäudetechnologie

Ein Studium der Wirtschaftsmathematik eröffnet hervorragende Berufsaussichten.

2020 ist ein besonderes Jahr für die Studiengänge Wirtschaftsmathematik und Energie- und Gebäudetechnologie. Beide wurden vor zehn Jahren ins Studienangebot der TH Rosenheim aufgenommen.

Die Bilanz nach einem Jahrzehnt zeigt: Die Absolventinnen und Absolventen profitieren nach ihrem Abschluss von hervorragenden Berufsaussichten. Der Bachelor-Studiengang Wirtschaftsmathematik-Aktuarwissenschaften eröffnet verschiedene interessante Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt, sagt Prof. Dr. Viktor Sandor, Studiendekan der Fakultät für Angewandte Natur- und Geisteswissenschaften. „Versicherungskonzerne, Banken und Beratungsunternehmen sind sozusagen klassische Arbeitgeber, hinzu kommen inzwischen verstärkt auch IT-Unternehmen. Die Nachfrage nach Talenten ist groß und neue Zukunftstechnologien lassen neue Berufsfelder entstehen“, so Sandor. Oft müssten die Studierenden entscheiden, ob sie nach dem Bachelor-Abschluss direkt arbeiten oder ein Master-Studium anhängen. „Die meisten haben nach dem Praxissemester ein Jobangebot in der Tasche.“

In Deutschland einzigartiger Studiengang

Der in Deutschland einzigartige Studiengang ist mit einem hohen Praxisbezug auf den Bedarf der Wirtschaft ausgerichtet. Klassische Mathematik-Fächer, Versicherungswirtschaftslehre und Statistik werden ergänzt von Lehrveranstaltungen im Programmieren, in Englisch und in Grundlagen der Kommunikation. Eine Besonderheit des Studiengangs ist sein relativ hoher Frauenanteil im Vergleich zu anderen MINT-Studienangeboten: Mehr als die Hälfte der bislang rund 120 Absolventen war weiblich.

Sehr gefragt sind auch die Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs Energie- und Gebäudetechnologie, denn sie gestalten die weltweite Energiewende mit. Diese hat als Ziel, eine nachhaltige und CO2-freie Energieversorgung aufzubauen. Durch moderne Technologien kann der Energiebedarf von Gebäuden erheblich reduziert und umweltfreundlich erzeugt werden. „Allein in Deutschland werden fast 50 Prozent des Energieverbrauchs für Beheizung, Klimatisierung und Energieanwendungen von Gebäuden eingesetzt. Der Großteil dieses Bedarfs wird noch über fossile Energieträger gedeckt. Es geht aber auch anders“, erläutert Studiengangsleiter Prof. Dr.-Ing. Frank Buttinger. „Unser Studiengang ist gewissermaßen die Antwort auf die Herausforderungen des Klimawandels“.

Zwei Studienschwerpunkte möglich

Im Studiengang wird nach Buttingers Worten auf eine breitgefächerte Ingenieursausbildung geachtet, womit eine Tätigkeit in vielfältigen Berufsbildern ermöglicht wird. Durch die Spezialisierung auf einen der beiden Studienschwerpunkte „Energietechnik“ und „Bauphysik und Gebäudetechnik“ kann das Studium entsprechend den persönlichen Interessen und Berufswünschen gestaltet werden. Zu den möglichen Arbeitgebern zählen neben Planungsbüros und Energie- und Versorgungsunternehmen wie Stadtwerke auch Komponentenhersteller. „Das Zusammenwirken von Erzeugern und Verbrauchern, die Abstimmung von Komponenten im Gebäude wird immer wichtiger, und wir bilden die Experten dafür aus“, so Buttinger.

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