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Campus Burghausen: Höherer Zuschuss für Laborgebäude

Für die Finanzierung des neuen Laborgebäudes am Campus Burghausen der TH Rosenheim gibt es gute Nachrichten: Das Wissenschaftsministerium will den staatlichen Anteil an den Baukosten deutlich erhöhen.

Nach Angaben des CSU-Landtagsabgeordneten Martin Huber hat Staatsminister Bernd Sibler bei einer Tagung der CSU-Landtagsfraktion diese Absicht deutlich gemacht. Geplant ist demnach, rund elf Millionen Euro zur Finanzierung des Neubaus zur Verfügung zu stellen, sofern die zu Corona-Zeiten erschwerten Haushaltsberatungen zum kommenden Doppelhaushalt 2020/21 dies zulassen. Das würde in etwa eine Verdoppelung des bisher geplanten Zuschusses bedeuten. Man wolle das Laborgebäude entscheidend voranbringen, zitiert Huber den Minister auf seiner Homepage. Für den Neubau mit rund 2000 Quadratmetern Fläche sind rund 20 Millionen Euro veranschlagt. Auch die städtische Wirtschaftsbeteiligungsgesellschaft GmbH wird einen erheblichen Kostenanteil tragen.

Huber kündigte an, er werde sich nun gemeinsamen mit Sibler „massiv dafür einsetzen, dass die notwendigen Mittel auch im Haushalt berücksichtigt werden.“ Dies unterstütze das Ziel, das Chemiedreieck zu einem Cluster für moderne und innovative angewandte Forschung zu entwickeln, so der Landtagsabgeordnete.

TH-Präsident Prof. Dr. h.c. Heinrich Köster zeigte sich erfreut über die in Aussicht gestellte Erhöhung des Zuschusses. „Die Absichtserklärung des Staatsministers unterstreicht die hohe Bedeutung des Campus Burghausen als wichtiger Forschungspartner für die Industrie im Chemdelta“, sagte Köster.

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