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AOK-Selbsthilfetour zu Gast beim dualen Bachelorstudiengang Pflege am Campus Mühldorf am Inn

Prof. Dr. Katharina Lüftl (2.v.r.) begrüßt die Expertenrunde beim Stopp der AOK-Selbsthilfetour am Campus Mühldorf a. Inn (v.l.): Alexandra Nettelnstroth, Monika Straßer, Petra Oberndorf und Ingrid Wachinger.

Am 17. Januar hat die AOK-Selbsthilfetour „Demenz verstehen“ Halt am Campus Mühldorf am Inn gemacht. Aufgrund des gesellschaftlich höchst relevanten Themas Demenz nahmen an der Veranstaltung neben Studierenden des Studiengangs Pflege auch jene aus der Sozialen Arbeit und ihre Professorin Dr. Christa Neuberger teil.

Im Zentrum der Selbsthilfetour stand der preisgekrönte Dokumentarfilm „Vergiss mein nicht“ von David Sieveging. Äußerst einfühlsam begleitet darin der Filmregisseur seine an Demenz erkrankte Mutter über anderthalb Jahren durch den gemeinsamen Alltag. Mehr noch: Sieveging zieht wieder zu Hause ein und übernimmt für einige Wochen die Pflege seiner Mutter.

Nach der Filmvorführung diskutierte eine Expertenrunde unter der Moderation von Professorin Dr. Katharina Lüftl über ihre Erfahrungen mit Demenz und den daran Erkrankten. Ingrid Wachinger, Pflegeberaterin und Casemanagerin der AOK Mühldorf, Petra Oberndorfer, Pflegedienstleiterin Kreisklinik Haag, und Monika Straßer, Demenzbeauftragte der Kreisklinik Haag, beantworteten dabei zahlreiche Fragen der Studierenden, beispielsweise zu den Informations-, Beratungs- und Unterstützungsangeboten für pflegende Angehörige in der Region.

Eingebettet in eine gastfreundliche Atmosphäre konnten sowohl die Expertinnen als auch die interessierten Studierenden zahlreiche praxisrelevante Informationen aus der Veranstaltung mitnehmen. Der Campus Mühldorf am Inn pflegt eine enge Kooperation mit der AOK Gesundheitskasse vor Ort und baut die Vernetzung der Hochschule mit relevanten Praxispartnern kontinuierlich aus.
Demenz ist eine langsam fortschreitende Erkrankung, die vielen Menschen Angst macht. Rund 1,6 Millionen Menschen in Deutschland leben mit dieser Erkrankung. Jedes Jahr erhöht sich die Anzahl um etwa 40.000. Wenn ein Angehöriger betroffen ist, stellt dies für das Umfeld meist große emotionale und organisatorische Herausforderungen dar. Die AOK Bayern will bei der Aufklärung dieses schweren Themas helfen und hat gemeinsam mit der Deutschen Alzheimer Gesellschaft Landesverband Bayern e. V. eine Filmtour durch bayerische Kinos und Hochschulen gestartet. Dabei informiert die Krankenkasse über Angebote und Hilfen, wie spezielle Schulungs- und Beratungsangebote sowie die Möglichkeit der Teilnahme an Selbsthilfegruppen.

Den Trailer zur AOK Kinotour und kostenfreie Tickets finden Sie hier.

Zum Download:

Pressmitteilung (Word-Datei)
Pressemitteilung (PDF-Datei)
Bild 1: Prof. Dr. Katharina Lüftl (2.v.r.) begrüßt die Expertenrunde beim Stopp der AOK-Selbsthilfetour am Campus Mühldorf a. Inn (v.l.): Alexandra Nettelnstroth, Monika Straßer, Petra Oberndorf und Ingrid Wachinger

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